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Alt 19.02.2002, 12:44
Noppengott Noppengott ist offline
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Damen BuLi ( Bad Driburg )

In den letzten Tagen wurde ja schon berichtet, daß Nemes und Steff den Tus Bad Driburg verlassen. Dies hier stand heute in der lokalen Presse: ( Neue Westfälische )



TISCHTENNIS: Bundesligist lässt wohl weiter Federn

Bad Driburg. Beim Tischtennis-Bundesligisten TuS Bad Driburg steht auch Nadine Bollmeier auf dem Absprung. Das bestätigte die langjährige Akteurin des TuS gegenüber der Neuen Westfälischen. Manager Franz-Josef Lingens sucht derzeit immer noch händeringend nach einem Geldgeber.

"Mit Nadine ist noch gar nichts entschieden" erklärte Lingens. "Nadine hat doch das Recht, sich in der derzeitigen Situation nach einem anderen Verein umzuschauen. Ich weiß noch nicht, was wir ihr bieten können. In jedem Fall müssen wir eklatant sparen. Ich habe mit Nadine vereinbart, dass wir uns noch einmal zusammensetzen, bevor sie meint, irgendwo anders unterschreiben zu müssen."

So bestätigte es auch Nadine Bollmeier, die zwei unterschriftsreife Angebote aus Coesfeld und Uerdingen vorliegen hat. "Das mit den beiden Angeboten stimmt und wenn ich mit dem TuS nicht mehr übereinkomme, dann wird es einer dieser beiden Vereine", erklärte die Nummer fünf des TuS.

Derzeit steht Bollmeier noch in Diensten der Bundeswehr - demnächst will sie in Köln studieren. Coesfeld und Uerdingen wären besser zu erreichen. "Außerdem brauche ich das Geld, um studieren zu können", meint die 20jährige. Obwohl, so unterstreicht sie: "Es geht in Driburg nicht nur ums Geld."

Personalprobleme sieht Franz-Josef Lingens für die kommende Saison dennoch nicht. "Wir haben ja immer noch einen Etat. So ist das ja nicht. Und der Markt hat derzeit ein Überangebot an Spielerinnen." Dabei blickt der Driburger Manager nicht nur auf Jessica Göbel, die sich anbot, zum TuS zurückzu kommen, sondern auf eine Reihe asiatischer Spielerinnen, die sich für wenig Geld an den grünen Tisch stellen.

Offensichtlich will Lingens aber erst Verträge machen, wenn er definitiv weiß, dass sich niemand findet, der die Walther-Glas Lück e stopft. "Und das gestaltet sich derzeit mehr als zäh", gibt der Manager unumwunden zu.
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