Habe sowas ähnliches an anderer Stelle glaub'ich schonmal gesagt:
1. Möglichkeit, bei Dir eher unwahrscheinlich:
Je nach Spielsystem und Material sieht man gegen verschiedene Gegner unterschiedlich gut aus. Mit Topspinangriff und 2xNI hast Du vielleicht überhaupt keine Probleme gegen Spieler X, mit Abwehr und Noppe kämpfst Du dauernd ums Leben. Gegen Spieler Y sieht's genau umgekehrt aus, und das obwohl die Spielstärke von Euch dreien respektive wenn man das unterschiedliche Spielsystem als "4. Spieler" wertet ungefähr gleich ist. Habe ich so selber erlebt und von einem Trainer, der mit NI, KN und LN auf der Rückhand schon jedes System gespielt hat so beschrieben bekommen.
2. Möglichkeit, wahrscheinlicher für einen aufstrebenden Junior:
Wenn Du mit den Gurkenopas (wie z.B. mir

) einfach sicher schupfst, mitkrökelst und gelegentlich einen reinhaust siehst Du in der Kreisklasse vielleicht recht gut aus und gewinnst viel.
Wenn Du Dich aber über ein seriöses Training ans Topspinangriffsspiel als neues, erfolgversprechenderes Spielsystem herantastest, gibt es fast zwangsläufig eine Frustphase. Die Eröffnungsbälle kommen noch nicht so gut, ideal platziert und sicher wie es sein sollte, und ein paar krumm zurückgeblockte Bälle werden, da unorthodox, mit dem 2. TS auch nicht richtig getroffen. Plötzlich spielt man resultatmässig tatsächlich schlechter gegen solche Gegner, die man früher regelmässig geschlagen hat (respektive wohl teilweise eher ausgekrökelt). Da muss man durch und darf nicht verzweifeln, wenn man sich zum Angriffsspieler entwickeln will. Plötzlich macht man einen spielerischen Entwicklungsschub und hat überhaupt keine Probleme mehr mit solchen Gegnern. Man wird sicherer, platziert die Bälle cleverer und so zwingt man dem Gurkenspieler sein Spiel auf.
Fazit für erfolgshungrige Junioren: nicht verzagen, Geduld haben und auf jeden Fall weiter angreifen.
MfG
Taugenichts