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Aufschlag im sitzen
Ich denke Felix meint, daß man in sitzender Position den Schläger etwas unterhalb der Tischhöhe hält. Um dann noch einen Unterschnitt-Aufschlag machen zu können muß man den Schläger sehr weit öffnen d.h. die Schlagfläche parallel zur Hallendecke.
So treffe ich den Ball am "Südpol", ( sehr tangential, kaum zentral)und setze dadurch den Großteil der Schlagbewegung (oder Schlagenergie) in Rotation um und nicht in Geschwindigkeit.
Beim Aufschlagtraining lasse ich meine Schüler oft Aufschläge machen die auf der Seite des Gegners nicht hinten von der Platte rollen, sondern durch den Unterschnitt in Verbindung mit kurzer Platzierung zum Netz zurück rollen( d.h. auf der gegnerischen Plattenhälfte liegen bleiben). Die Schlagtechnik ist die gleiche wie oben: Schläger parallel zum Fußboden halten, Ball zwische Netzhöhe und Plattenhöhe spielen. Durch diese Übung verbessert sich das Gefühl für dieses weite öffnen des Schlägers ( d.h. Ball am Südpol treffen), und das tangentiale "Ball streicheln".
Weiterhin immer wichtig für viel Rotation: Einsatz von lockerem Handgelenk. Handgelenk muß mitarbeiten und dabei locker sein. Schläger nicht zu fest halten, daß macht das H.-Gelenk steif. Als Vorübung kann man versuchen Aufschlag nur aus dem Handgelenk zu spielen, d.h. ohne Bewegung von Ellenbogen und Schulter.
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