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AW: FLOW VI: Die ultimative Frage an alle...
"Flow" ist in der Tat ein äußerst interessantes Thema.
Ich habe mir bewusst einmal die anderen Threads dazu durchgelesen.
Das erste Mal las ich davon in einem Buch über die Nordschleife, sonderbarerweise als Vorwort. Leider habe ich dieses Buch nicht mehr.
Quintessenz des Flows ist der Einklang von Können und Anforderung.
Gedanken, Ängste und Sorgen, sind deaktiviert. Der ganze Geist, die Summe aller Fähigkeiten ist fokussiert auf diese eine Sache. Die maximal mögliche Leistungsfähigkeit ist äquivalent zur Anforderung. Man hat auch kein Zeitgefühl mehr. Es ist wie ein Rauschzustand.
Man kann Flow nicht erzwingen oder absichtlich herbeiführen.
Flow ist nicht beschränkt auf den Sport, sondern findet sich beispielsweise auch im Job wieder.
Ein sehr komplexes Thema. Interessant wäre es, auch mal zu erfahren, was sich bei einem Flow im Körper abspielt, welche Stoffe gebildet werden, etc.
Das Flow-Gefühl eines meiner Vorposter bei einem Marathonlauf kann ich sehr gut nachempfinden.
Aber ich frage mich, ob Tischtennis ein Sport ist, der Flows zulässt.
Ich kann mir vorstellen, dass, wenn tatsächlich einmal während eines TT-Matches ein Flow eintritt, dieser sehr schnell wieder weg sein dürfte, nämlich dann, wenn man einen Fehler macht oder der Gegner punktet.
Man müsste also 11:0; 11:0; 11:0 gewinnen, um den ultimativen TT-Flow-Kick zu bekommen. Dies dürfte allerdings in Widerspruch stehen, dass Anforderung und Können in Einklang sind.
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