Ich trage die normale Brille beim Spielen. Früher hatte ich größere Gläser, das Gestell sass oben dicht an der Stirn und ich hatte so dasselbe Problem wie Ihr. Seit ich ein neues Gestell verwende, bei dem die Gläser kleiner sind und der Abstand zur Stirn größer ist, taucht nur noch gelegentlich ein Schweißtropfen auf den Gläsern auf. Den entferne ich bei Bedarf mit einem handelsüblichen Brillenputztuch, das ich in der Hosentasche deponiert habe.
Dafür hatte ich schon immer andere Schwierigkeiten mit meiner Sehhilfe: In bestimmten älteren Hallen mit großen, durchsichtigen Fenstern ohne Vorhänge werde ich bei tiefstehender Sonne teilweise so stark geblendet, dass ich den Ball nicht mehr richtig sehe. Das Licht reflektiert sich in meinen Gläsern. Verstärkt wird das noch dadurch, wenn sich das Licht auf Tischen mit glänzender (nicht matter) Oberfläche spiegelt.
Es gibt zwar Brillengläser mit starker Entspiegelung, doch die sind ungeeignet, weil sie zu schnell beschlagen.
Die einzige Möglichkeit dagegen ist, dass der Mannschaftsführer versucht, die Spieltermine in den betroffenen Hallen möglichst in die Abendstunden der Wintermonate zu legen.
In unserer eigenen Halle entsteht derselbe Effekt auch an bestimmten Stellen durch die normale Hallenbeleuchtung. Doch das kann ich regulieren, indem die Felder anders aufbaue.
Empfehlenswert für Brillenträger ist es übrigens, immer eine Ersatzbrille dabei zu haben. Bei einem Jugendspieler hat sich schon mal während des Punktspiels eine Schraube des Gestells gelöst...