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Zitat von Klaus123
Es kommt nicht selten vor, daß ich 2:0 an Sätzen führe,
dann denke ich in der Satzpause zum Dritten "jetzt geht's bergab, das schaffe
ich nicht mehr", kurz darauf "so darf ich nicht denken!" aber es hilft nichts,
meine Befürchtungen werden jedesmal wahr, d.h. ich verliere dann 2:3!
Wie komme ich dazu sowas zu denken, es gibt doch keinen Anlaß dafür!
Autosuggestion oder hellseherische Fähigkeiten? Ich kann es einfach nicht
abstellen, und das macht mich kirre!
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Ich denk die Gründe warum das so ist sind wahrscheinlich vielfältig.
Bei mir gibts ein Problem, das ähnliche Auswirklungen hat: sobald ich 2:0 führe denk ich meistens: jetzt kann ich's ruhig angehen lassen, das schaukel ich schon irgendwie heim.
Die logische Konsequenz ist, das ich fast alle dritten Sätze verliere, wenn ich 2:0 führe (ausser mein Gegner ist zu schlecht). Oftmals wird dann auch aus 'klaren' Spielen noch ein knappes Ding, weil ichs einfach zu arrogant angehe.
Mein Weg dieses Problem zu bekämpfen: einfach in solchen Situation sich dazu zwingen zu denken "bleib jetzt dran","kämpf weiter",....
Ich konnte das Problem noch nicht ganz abstellen, aber es ist deutlich besser geworden.
Vielleicht hilft es dir, wenn du einfach in der Satzpause kurz innehälst und dir sagst:" ICH führe zwei null. Der liegt null zwei zurück. wenn einer Druck hat, dann er. Ich schaukel das Ding jetzt ganz gemütlich nach hause...."