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Zitat von Dieterkuhn
Ich denk die Gründe warum das so ist sind wahrscheinlich vielfältig.
Bei mir gibts ein Problem, das ähnliche Auswirklungen hat: sobald ich 2:0 führe denk ich meistens: jetzt kann ich's ruhig angehen lassen, das schaukel ich schon irgendwie heim.
Die logische Konsequenz ist, das ich fast alle dritten Sätze verliere, wenn ich 2:0 führe (ausser mein Gegner ist zu schlecht). Oftmals wird dann auch aus 'klaren' Spielen noch ein knappes Ding, weil ichs einfach zu arrogant angehe.
Mein Weg dieses Problem zu bekämpfen: einfach in solchen Situation sich dazu zwingen zu denken "bleib jetzt dran","kämpf weiter",....
Ich konnte das Problem noch nicht ganz abstellen, aber es ist deutlich besser geworden.
Vielleicht hilft es dir, wenn du einfach in der Satzpause kurz innehälst und dir sagst:" ICH führe zwei null. Der liegt null zwei zurück. wenn einer Druck hat, dann er. Ich schaukel das Ding jetzt ganz gemütlich nach hause...."
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Da widersprichst du dir ja selber ein bisschen!
Erst meinst von wegen man solle sich denken "KÄMPF weiter" und dann meinst du am Ende deines Beitrags man solle dann denken "ich schaukel das Ding jetzt ganz GEMÜTLICH nach hause....".
Doch gerade bei 2:0 für einen selbst sollte man nicht plötzlich denken, dass man auf einmal gemütlicher spielen kann. Dies bedeutet ja auch soviel wie "weniger aggressiv", "lockerer", "weniger Spannung", usw..........und erst dann verliert man das Spiel aus der Hand!