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Zitat von Frank Schmidt
Es schadet dem deutschen Tischtennis aber auch nichts, wenn auch mal wieder mehr deutsche Spieler in der 1. Bundesliga spielen können. In so fern sehe ich die Entwicklung nicht zwangsläufig als negativ an sondern sehe es eher als eine Chance zum Umdenken.
Über Jahre werden mittelmäßige Ausländer verpflichtet weil man bloß kein Risiko eingehen möchte mit einem jungen Deutschen. In sofern finde ich den Weg von Tündern gar nicht mal so schlecht.
Schaut euch doch mal die deutschen Meister an: bei Ochsenhausen ist wei und breit kein deutscher in Sicht und der neue deutsche Meister der Damen Müllermilch Langweid lässt seine einzige Deutsche auch in der Oberliga versauern. Nur bei Spielen, die sicher 6:0 oder 6:1 gewonnen werden darf Katharina Schneider auch mal erste Liga spielen.
Sicherlich ist es schön, Weltklassetischtennis zu sehen, jedoch finde ich es wichtig, dass man einen Mittelweg findet und nicht mit 10 Ausländern deutscher Meister wird. Wie sollen denn unsere jungen Spieler besser werden wenn die bestenfalls zweite Bundesliga an 5 oder 6 spielen dürfen?
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Also wenn man die Chancen der Jungend stärken wollte, dann müßte man wohl wieder auf 6er Mannschaften übergehen. Die sind aber den finanziellen Überlegungen zum Opfer gefallen. Um den Klassenerhalt aus eigenen Kräften zu schaffen müßte Tündern wohl auch einen etablierten Mann verpflichten - aber das scheitert eben am Geld. Alleine mit Nachwuchsspielern wird es sehr schwer.
Daß Langweid Katharina Schneider nicht öfters in der ersten Liga einsetzt ist für mich nachvollziehbar. Ich denke sie würde zur Zeit noch nicht allzuviele Spiele gewinnen können. Bei einem Verein mit Meisterschaftsambitionen ist sie da wohl nicht gut aufgehoben. Evtl. müßte sie den Verein wechseln und vermutlich wäre sie in der zweiten Liga besser aufgehoben.