Zitat:
Original geschrieben von Flugente
Eine traurige Sache, die hier dem Sport angetan wurde.
Ich kann mich noch erinnern, als ob es heute gewesen wäre, daß zum Beispiel ein Maradona "bei seinen Kindern" und mit Tränen in den Augen geschworen hat, er hätte kein Kokain konsumiert.
Oder ein Baumann, der mit seiner wunderlichen Zahnpasta-Geschichte auftauchte.
Sünder sind IMMER uneinsichtig.
Gruß
Flugente
|
Flugente,
In der Sache mit Baumann oder auch Leibold glaube ich ihm sogar, dass er nicht bewusst gedopt hat. Ich glaube zwar nicht an die Geschichte mit der Zahnpasta, sondern eher, dass er versaute Nahrungsmittel (Müsliriegel und ähnliche Ergänzungsstoffe) gegessen hat.
Ein Mediziner hat in einem Selbstversuch nachgewiesen, dass man damit ebenfalls über die kritische Grenze kommen kann.
Zur "Qualität" des Dopings: Nandrolon, das Mittel das bei Baumann gefunden wurde bringt in der Phase als es gefunden wurde nichts. Es wird normalerweise geschluckt.
Das Zeug das bei Mühlegg gefunden wurde bringt spontan Vorteile und es wird injiziert. Ein "versehentliches" Doping ist meiner Meinung schon deshalb ausgeschlossen.
Schon von daher kann man in meinen Augen den Fall Mühlegg nicht mit dem Fall Baumann/Leibold vergleichen.
Dass die Medaillen eingezogen wurden ist in Ordnung, denn Doping bleibt Doping - ganz egal ob es vorsätzlich oder unwissentlich gemacht wurde.
Die Hauptschuldigen sind für mich sowieso die Medizinmänner, die so etwas tun.