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AW: Die WM? - Ein medialer Flop
Ich will ja niemanden mit Tatsachen schockieren, aber Tischtennis ist eine Randsportart in Deutschland. Das was jeder Deutsche schonmal gespielt hat, kann man wohl kaum als Tischtennis bezeichnen und bei weitem nicht jeder der schon einmal einen Schläger in der Hand hatte, interessiert sich für internationale Vergleiche wie China gegen Südkorea - die sehen sich nur die Spiele der Deutschen an.
Will man die Sportart auch in den Ländern bekannter machen, die nicht solche Massen an Talenten haben oder eben ein Zugpferd wie Timo Boll, muss die Sportart an sich interessanter werden - da davon bewegt sich Tischtennis derzeit mit großen Schritten weg.
Mal ehrlich: Selbst mir als Tischtennisspieler wird es auf dauer langweilig, zwei Offensivspielern zuzusehen, wie die sich die Bälle um die Ohren schlagen. Das mag am Tag 1 und 2 noch interessant sein, da man soviel TT nicht zu sehen bekommt, aber spätestens an Tag 3 wird, wenn's keine Spiele der Deutschen sind, langsam langweilig. Sicher, bei der WM waren echt gute Ballwechsel dabei, aber wirklich abwechlungsreich war das ganze nicht.
Schuld sind nicht die Medien - die zeigen nur was Quote bringt (oder eben Geld auf andere Art und Weise, siehe Dart) und da gehört TT nun einmal nicht dazu. Da hilft alles meckern nichts.
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