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AW: Vereinswechsel
Hallo Schneller,
also noch einmal kurz zurück zum Tischtennis. Bin doch schon auf dem Tennisplatz *g*. Ja, Erdweg ist für mich ein leidiges Thema, von dem ich mich ganz schnell verabschieden möchte. Was ich unerhört finde, ist hier die Behandlung eines Spielers, mit dem der Verein 3 mal aufgestiegen ist (Landesliga bis Regionalliga) und der immer seine Leistung gebracht hat. Von 10 Halbrunden hatte ich eine Halbrunde, mit der ich nicht zufrieden sein konnte. Nach meinem mehr als fair angekündigtem Rückzug konnte sich der Verein in Form des Abteilungsleiters nicht mehr ganz so gut daran erinnern, was vereinbart war, milde gesagt. Ich entscheide immer noch selber über meine sportliche Zukunft, der Verein sah das etwas anders. Fairness meinerseits wurde hier nicht belohnt.
Ich ärgere mich nur, pflichtbewusst jedes Spiel gemacht zu haben, da ich auch Termine hatte, die mir wichtig waren. Ich hätte mir, wie einige meiner Mannschaftskollegen auch, mal eine Auszeit gönnen sollen. Vielleicht wird man in Erdweg hofiert, wenn man neu ist, aber wenn man länger dabei ist und zu gewissen Erfolgen beigetragen hat, so wird das sehr schnell vergessen. Es tauchte auch die Frage auf, ob das schon länger so ist. Aus meiner Sicht schon, aber ich war etwas zu blauäugig und gutgläubig. Da der Verein nur aus einer Person besteht, sehe ich das künstliche Gebilde sowieso wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Aber das hat mich nicht mehr zu kümmern.
Das Treffen mit dem Abteilungsleiter FFB habe ich als äußert angenehm empfunden, ich kenne ihn ja auch recht gut. Ich freue mich wirklich auf die nächste Saison, auch wenn das Ganze einige Ligen tiefer stattfinden wird. Ich werde versuchen, so gut es geht zu spielen und dann mal schauen, was dabei rauskommt. Wie gesagt, wenn man etwas älter ist, dann sind die Prioritäten anders gesetzt, aber ich verstehe jeden jungen Spieler, der sich in einer höheren Liga etablieren möchte.
Werner
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