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Zitat von Andromeda
Hallo zusammen,
ich spiele weder in der 1. Kreisklasse, noch bin ich Vereinsmitglied in einem der besagten Vereine um den Aufstieg in die Kreisliga.
Mir geht es aber um Grundsätzliches:
1.) Wir haben mittlerweile in allen Liegen eine Flut von Relegationsspielen.
So muss der Kreisliga-Zweite Gruppe B TTV. ST. Hubert (nach dem gewonnenen Relegationsspiel gegen Rheinhausen) nun noch 3 Relegationsspiele absolvieren (u.a gegen den Tabellenzweiten Kreisliga "Bergisches Land). In Linn werden die Vereinsmeisterschaften verschoben, weil die 2. und 3. Mannschaft als Tabellenneunte Relegationsspiele austragen müssen. Dieser ganze Regelungsaktionismus der Funktionäre hilft dem TT-Sport überhaupt nicht. Keine gute Entwicklung.
2.) Urlaub und Beruf haben nun einmal Priorität. Der Monat Mai ist ohnehin der gefragteste Urlaubsmonat und daher haben viele Mannschaften Probleme ein komplettes Team zusammmenzustellen gerade für diesen Relegationsmarathon im Mai. Daher kann man in dem Fall "Relegationsverzicht Uerdingen" nicht auf ein nicht intaktes Vereinsgefüge schliessen. Das hat nichts damit zu tuen.
3.) Aber ich bedauere ausserordentlich, das gerade im Fall "Uerdingen" generell immer wieder sehr scharf geschossen wird. Ich habe das schon sehr lange beobachtet und als ehemaliger Uerdinger Spieler, der über 20 Jahre für den Verein gespielt hat, schmerzt es auch. Es gab einmal eine Zeit, da hat man sehr gerne für den Verein gespielt. Offensichtlich hat sich auch vieles geändert. Viele langjährige Uerdinger Spieler spielen jetzt in anderen TT-Vereinen und blicken manchmal auch mit Wehmut zurück. In Uerdingen fehlt die Tischtennis-Seele... Schade schade...
Viele Grüsse an alle und ein schönes Wochenende 
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Hierzu habe ich mehrere Fragen:
Überwiegend wird die Relegation von den Beteiligten als positives Erlebnis empfunden. Immer und überall, lies einfach hier im Forum die Kommentare. Die, die nicht so glücklich sind, sind dieselben, die schon während der Runde mit merkwürdigen Ansichten und Verhaltensweisen auffallen, die eher darauf schließen lassen, dass Tischtennis für sie eine Belastung ist. Das muss man natürlich auch tolerieren, aber mir ist die Feststellung wichtig, dass es sich um eine Minderheit handelt.
Sportlich ist Relegation allemal die fairste Lösung, das steht doch wohl fest.
Allerdings werden ein paar ganz offensichtlich überflüssige Relegationsspiele aus unverständlicher Vorsicht nicht abgesagt. Was das bspw. soll, die Neunten im Kreis überhaupt noch spielen zu lassen, weiß bestimmt auch Michael Schieß nicht (ebensowenig wie Frank Langen). Geschenkt.
Dass der Mai der begehrteste Urlaubsmonat sein soll, scheint mir eine kleine taktische Übertreibung zu sein. Die Preise und Kapazitäten sprechen eine andere Sprache, ganz von den Nöten von Familienvätern zu schweigen, für die der Mai überhaupt kein Thema ist.
Was willst Du uns zum Thema Uerdingen genau sagen? Dass dort die Seele fehlt, und dass die Scharfschützen also Recht haben (das ist ja ziemlich der Kern der Kritik, jedenfalls meiner). Oder dass es prinzipiell nicht lieb ist, auf Uerdingen zu schimpfen???
ciao!