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Alt 07.05.2006, 01:06
Kay Seyffert Kay Seyffert ist offline
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Kay Seyffert ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Wildsachsen - wieder mal!

@Bizze
ich denke, daß den Belangen von beiden Teams Rechnung getragen wurde. Das Spiel wurde auf 19.30 vorverlegt, trotz terminlicher Probleme einiger Wildsächer Spieler, außerdem hat es Wildsachsen gestattet, daß der "Bäcker" :-)) sein zweiter Einzel vorziehen kann.


Das kann man eben nicht sagen, da Offheim - anders als Wildsachsen (Einsatz Friese) - am Freitag keinen Spieler aus der zweiten Mannschaft einsetzen konnte (wegen gleichzeitig angesetzten Relegationsspiels) ohne die Chancen der Zweiten nachhaltig zu mindern. Ein Einsatz des routinierten Spielers Hilb statt eines der jungen Spieler im hinteren Paarkreuz war so nicht möglich.
Das Einverständnis mit dem Vorziehen des zweiten Einzels war eine faire Geste.



@Christian

Vorbemerkung - bei Mannschaftsspielen dieser Art gibt es keine Oberschiedsrichter. Nie.

Klingt wie "Haben wir noch nie so gemacht", bekanntlich ein Killer-Spruch für jede (positive) Veränderung.

Und ich möchte auch gerne mal wissen, was Kay Seyffert meint, wo die Schiedsrichter alle herkommen sollen, die das dann auch noch machen, in ihrer Freizeit.

Bei wohl sechs Kreisen = sechs Relegationsveranstaltungen sollte das zu realisieren sein, die Spesen für die O.schiris ließen sich ggf. über ein geringes Startgeld der teilnehmenden Mannschaften einnehmen.


... ganz davon abgesehen, dass die Situation bei so einem Relegationsspiel nicht anders ist als bei anderen wichtigen Spielen während der Saison.

Wenn das so wäre: Warum war der Klassenleiter der Bezirksoberliga Süd/Verbandsliga West in der Halle und führte das Spielprotokoll?

Und da muss man das Problem in der Halle lösen. Die Regel sieht glaube ich Kontakt zwischen den Mannschaftsführern vor, möglicherweise kann der Zählschiedsrichter abgelöst werden etc..
Ich stelle mir die Situation vor: Lautstarke Auseinandersetzungen, ob die Aufschläge von Liebherr falsch sind, Vorhaltungen, auch Offheimer Spieler schlagen falsch auf, Offheim dringt auf Ablösung des Zählschiris, auch der nächste Schiri sieht nichts Falsches, Offheim spielt unter Protest, in TT-News überschlagen sich kurze Zeit nach Ende des Spiels die Kommentatoren ....
Zur Regelwidrigkeit der besagten Aufschläge: Der ungeschlagene Joker der Wildsachsener Mannschaft und ich waren uns in der Halle schnell einig, dass 95 % der von Liebherr im Spiel gegen Binder ausgeführten Aufschläge regelwidrig waren (aus jetziger Sicht sage ich: ca. 50 %).


(N.B.: Der ist übrigens Zählschiedsrichter und kein "Unparteiischer", da müsste er ja ein Held sein...)

Er soll lediglich ein Mindestmaß an Objektivität und Fairness aufbringen, das hat so recht nichts Heldenhaftes.

Nichts davon hat aber der TV Offheim gemacht.
Der Spieler Binder hat freundlich reklamiert, ich selbst habe den Klassenleiter um ein Eingreifen gebeten.

Da hilft auch kein Jammern im Nachhinein.
Kann man, glaube ich, nicht ernsthaft so auffassen.


*]Konkret dürfen die hochgelobten Stars des vorderen Paarkreuzes einfach nicht gegen Christian Burk verlieren. Dazu ist sein Spiel doch zu einfallslos und sein eigener Angriff zu undynamisch.
Das hat nun weder Christian Burk verdient, noch wird es den Offheimern gerecht, deren Auftreten nicht ansatzweise etwas von Starallüren erkennen ließ. Wer soll sie als Stars in der von dir genannten Weise gelobt haben???
C. Burk hat das Material (ich vermute, es handelt sich um eine Version langer, glatter Noppen) geschickt eingesetzt, den Offheimern fehlt nahezu jede Spielpraxis gegen diese Variante langer Noppen.

Müsst Euch an die eigene Nase fassen.

Wird gemacht! Das schließt doch aber nicht aus, Kritik an den Begleitumständen zu üben.


[*]Naja und dann kann Offheim ja noch froh sein, dass Michael Veit nicht seinen sichersten Tag hatte. Da hätte man sich für Abel und Binder auch ein blaues Wunder vorstellen können. Fiel aber aus, obwohl's auch hier zweimal knapp war.

Witzlos, denn was dann, wenn alle Offheimer ihren besten Tag gehabt hätten???


@Knallbumm
Sorry Richtung Offheim, aber Aufschläge gehören nun mal zu diesem Spiel dazu.

Unstrittig, sie sollten aber den Regeln entsprechen (zwei statt sechzehn Zentimetern Wurfhöhe wäre schon besser als reine Handaufschläge)

Ich kenne Liebherr und Binder, der Junge sollte stark genug sein ein Spiel auch so zu gewinnen.

Ich weiß nicht, wer du bist, kann mir aber nicht vorstellen, dass du Timo Binders Spiel besonders gut beurteilen kannst.
Ich trainiere ihn seit mehreren Jahren zweimal wöchentlich, war in unmittelbarer Nähe des Spieltischs, habe ihn in dem Spiel betreut, habe gesehen, wie die falschen Aufschläge seines Gegners zu direkten Punkterfolgen geführt oder gute Spielmöglichkeiten ergeben haben, habe in den Satzpausen von Timo (der nicht zu Ausflüchten neigt) selber gehört, dass ihm die aus der Hand gespielten Aufschläge Probleme bereiten.

Um Missverständnissen vorzubeugen:
Ich will nicht sagen, dass Binder das Spiel zwangsläufig gewonnen hätte, wenn Liebherr regelgerecht aufgeschlagen hätte.

Geändert von Kay Seyffert (07.05.2006 um 01:31 Uhr)
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