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Zitat von Drizzt
Es ist aber sicher nicht die Schuld der "Seniorenkrampen", wenn die Vereine es nicht auf die Reihe kriegen, ihren Spielern beizubringen gegen die Selben (die Seniorenkrampen) ordentlich zu spielen.... 
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Bisweilen schon - weil besagte Betagte (nettes Wortspiel, oder?) sich oftmals in den Vordergrund spielen und die aktuelle Saison als Maßstab für Aufstellungen durchsetzen.
Bei uns im Verein gilt die Devise "Jugend vor"! Selbst, wenn ein Jugendlicher etwas schwächer ist als ein alter Erfahrener. Der Jugendliche soll eben Erfahrungen im Mannschaftsgefüge machen. Und wir versuchen, den Spielern direkt modernes Spiel beizubringen und nicht dieses unselige Geplecke. Klar, Schupfen muss auch gelernt sein. Aber das ist nicht die Seele vom Spiel.
Mein Bruder und ich haben übrigens Tischtennis bei einem sehr alten Mann gelernt - damals (vor etwa 30 Jahren) in Dortmund, bei Saxonia. Der Trainer, der damals schon Anfang 60 war, hat bewusst nie gegen uns gespielt, da er genau dieses Rumgekrampe nicht weiter vermitteln wollte. Und der gute Mann hat auf diese Weise eine Menge sehr guter Spieler aufgebaut.
Es ist halt immer die Frage, was man will. Junge Spieler zu guten Spielern aufbauen oder ihnen zeigen, dass man ihnen auch als "alte Kampfwurst" noch auf den Rücken pinkeln kann.
Gruß
Olaf