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AW: Penholder ausprobieren - wie und womit?
Ich selbst habe frueher - wie damals fast alle Chinesen - mit Penholder angefangen. Irgendwann wollte ich dann auf Shakehand umgesteigen, und hatte dann eine Zeit lang zwischen beiden lang hin- und her gewechselt. Das heisst, immer wenn ich mit der einen Griffhaltung nicht mehr weiter kam, habe ich Inspiration bei der anderen gesucht. Das lief erstaunlich gut, und sorgte zudem auch fuer einen angenehmen Uebergang - angenehm fuer die Hand, und angenehm fuer die Psyche, weil der Umstellungsstress so minimal war. Vielleicht ist diese Methode auch fuer dich einen Versuch wert.
Allerdings war die gesamte Umstellungsphase bei mir ziemlich lang - zwischen einem halben und einem Jahr. In dieser Zeit wechselte ich ungefaehr jeden Monat einmal die Schlaegerhaltung. Ich weiss nicht, ob du dir so viel Zeit nehmen willst, aber vielleicht brauchst du sie auch nicht. Ich will nur sagen, tut dir keinen Zwang an und lege dich nicht vorherein auf irgendwas fest. Lasse dir Zeit, beide Haltungen unvoreingenommen miteinander zu vergleichen.
Bzgl. des Holzes wuerde ich nicht unbedingt einen Stiga empfehlen. Fuer Penholder-Spieler, die viel RH-Topspin spielen wollen, gelten eher die Yasaka-Hoelzer als die erste Wahl. Allem voran Yasaka Extra, das u. a. von Wang Hao verwendet wird. Stiga-Penholder-Hoelzer sind eher fuer klassisches Tempo-Spiel (Aufschlag, Schuss) geeignet.
PS: Heute spiele ich Shakehand mit langen Noppen auf der RH. Wenn ich aber die Zeit zurueck drehen koennte, dann wuerde ich die Penholder-Haltung bestimmt nicht wieder aufgeben. Ich wuerde heute Penholder mit Noppeninnen auf der VH und langen Noppen auf der RH spielen, wobei der Schlaeger gelegentlich auch umgedreht wird...
Geändert von henrypijames (13.05.2006 um 09:37 Uhr)
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