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Alt 18.05.2006, 20:29
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Schlagtechnik 1: Neutralstellung des Schlagarms

Hi tomji

Hier mein versprochenes Feedback...

Zitat:
Zitat von tomji
1. Der Oberarm zeigt ca. 45° nach schräg vorne unten, vom Körper weg, so das sich der Ellenbogen mind. zwei Handbreit vorne neben dem Körper befindet.
Der nach vorne geschobene Oberarm bringt für die RH Vorteile jedoch auch Nachteil für die VH. Die Ausholphase des RH-TS hat ca. diesen 45°-Winkel. Die Ausholphase für den VH-TS hat einen um ca. 45° nach hinten gestreckten Oberarm. Ergo ist der entspannt am Oberkörper anliegende Oberarm optimal für RH und für VH.


Zitat:
Wenn wir das mit beiden Armen gleichzeitig machen und vor den Körper, mit Unterarm und ausgestreckter Hand ein Dreieck bilden, na ja ganz ein Dreieck ist es eigentlich nicht, zeigen unsere Fingerspitzen auf den optimalen Balltreffpunkt, deswegen wird es auch goldenes Dreieck genannt, je weiter der Oberarm dabei nach vorne zeigt, desto großer wird die Schlaggeschwindigkeit die wir dabei erreichen könnten. Alle Schläge, sollten sich aufgrund der Tatsche, dass sie bei optimaler Ausführung ein D bilden, durch diesen optimalen Balltreffpunkt bewegen.
Für den Balltreffpunkt mag das stimmten. Ich seh das Ganze aus der Sicht der Ausholbewegung. Die Neutralstellung soll eine optimale Ausholphase ermöglichen und nicht eine optimale Schlagphase.


Zitat:
Um diesen optimalen Balltreffpunkt zu erreichen, ihn besser anzuvisieren und die Schlagbewegung zu verkürzen, ist es besser den Oberarm gleich in der Ausgangsstellung optimal auszurichten, weil sich der Oberarm am Ende der Ausholphase und gleichzeitiger Beginn der Schlagphase, also dem Moment, wo sich im Oberarm und/oder Handgelenk die Bänder/Muskeln spannen, sowieso etwas nach hinten bewegt, je weiter wir nun den Oberarm während der Schlagbewegung wieder nach vorne bewegen müssen um so länger wird die Schlagbewegung und um so größer wird die Gefahr, das man den optimalen Balltreffpunkt nicht erreicht und den Ball etwas zu spät und zu weit neben dem Körper trifft.
Gilt vielleicht für das Spiel über Tisch aber nicht für die Rotationstopspin


Zitat:
2. Das Handgelenk sollte sich immer ein Stück höher, als der Ellbogen sein, und der Schläger sollte immer über Tischniveau sein.
Ist ziemlich ähnlich wie die andern Punkte von vorhin. Für Block, Flip, Schupf, TS über Tisch mag das wohl gelten. Diese Dinge stimmen bedingt für die Grundstellung als Erwartungshaltung für einen erfolgreichen Return. Im Spiel würde ich das glatt verneinen und ist auch bei den Profis nicht zu beobachten.


Zitat:
3. Die Schlägerspitze zeigt schräg nach oben.
Deine Begründung kann ich nicht nachvollziehen. Zeigt die Schlägerspitze nach oben hat das sicher Vorteile für Schupf, Block, Konter. Nachteile erwachsen für Topspin, da bei diesem Schlag die Schlägerspitze für die Ausholphase erstmal nach unten gebracht werden muss.

Ich bleib dabei, dass die Bedingungen für eine gut Neutralstellung des Schlagarms erklärbar ist und für jeden erdenklichen Schlag die optimale Ausgangsstellung darstellt. Ich sehe, dass es Variationen auf Grund der unterschiedlichen Körpermasse und Spielsysteme der Spieler geben kann. z.B. zeigt vor 15 Jahren die Schlägerspitze der Angrifspieler nach unter, weil man davon ausgegangen ist, dass eh eine Bewegung von unten nach oben erfolgt.
Unabhängig von Spielsystem und Körpermassen gehen ich davon aus, dass Oberarm und Schulter in der Neutralstellung total entspannt sein sollten und das wir das auch auf diesem Weg trainieren können.

Gruss, martinspin
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