Zitat:
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Zitat von med
Wir wollen einfach mal Erfahren, wo deren persönliche Grenzen liegen.
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Und dann ?
Die "persönlichen Grenzen" von "im Leistungssport letztlich Gescheiterten" liegen in der Regel immer zwischen 2.BL oberes PK und RL unteres PK. Dies ist freilich für den Betreffenden und ein paar Trainer relevant, interessiert ansonsten keinen.
Denn: Knackpunkt war, ist und bleibt, das man sich den Lebensunterhalt, geschweige denn finanzielle Rücklagen mit TT als deutscher Spieler unterhalb der ersten Liga nicht verdienen kann. Vom ursprünglichen noch übergeordnetem Ziel einer olympischen Medaille will ich dabei gar nicht reden.
Für ein Zubrot wird das erarbeitete Niveau immer reichen, aber das war es dann auch.
Ergo kommt man um eine "ordentliche" Berufsausbildung, Studium etc. , nicht drumherum.
Und schon wieder beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz, denn, für zahlreiche Osteuropäer und Chinesen sowieso ist auch der Verdienst noch unterhalb der ersten Liga lukrativ. Dies wiederum bedeutet, dass diese Spieler durchaus profiartig / ganztätig weitertrainieren und somit ihre deutschen Altersgenossen, die plötzlich wegen Berufsausbildung nur noch halbherzig trainieren können, immer mehr in den Schatten stellen, sprich "ligatechnisch" und "verdiensttechnisch" immer weiter nach unten durchreichen.
Hierzu gibt es unzählige Beispiele, fragt u.a. auch mal die Rohr - Zwillinge.
Keiner überlistet die Natur und keiner kommt an diesen Gesetzmäßigkeiten vorbei. Der Unterschied ist nur, das es manche sofort verstehen und sich danach richten, andere dafür längere Zeit brauchen.
Die bittere Wahrheit ist : Mit 18 Jahren bin ich kein Kind mehr! Die Kinderjahre, Sandkastenspiele und Tischtennisspiele sind vorbei, der Ernst des Lebens beginnt. Okay, bin ich ein P. Baum oder ein D. Ovtcharov, dann ist das Ziel erreicht und ich kann vom TT leben. Es gibt dann immer noch zwei, drei "Wackelkandidaten" - alle anderen sind diesbezüglich gescheitert.
Ein entscheidender Lebensabschnitt ist mit 18 Jahren definitiv beendet - mit all seinen angenehmen und unangenehmen Seiten.