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Alt 20.05.2006, 13:43
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AW: Möglicherweise neue Regel bei langen Noppen (Bestimmung der Reibung)

Zitat:
Zitat von mithardemb
Natürlich ist der gewinnt der Bessere. Zumindestens im Leistungssport ist das auch ganz einfach. Wer sich nicht an die Regeln hält (z.B. verdeckte Aufschläge) dem wird das als Fehler ausgelegt.
Das wird von vielen bezweifelt, die Praxis ist, dass der verbotene Aufschlag so lange gespielt wird, bis er abgezählt wird.

Zitat:
Zitat von mithardemb
Wenn dann der Gegner davon profitiert und gewinnt, dann war der Gegner eben der bessere, weil er regelkonform gespielt hat.
Oder einfach nur der glücklichere.

Zitat:
Zitat von mithardemb
Tritt jemand mit einem verbotenen Belag an, funktioniert das genauso. Entweder er ist willens korrekt zu spielen oder er wird disqualifiziert. Dann war der Gegner der Bessere, weil sein Gegenspieler nicht in der Lage war überhaupt regulär zu spielen.
So es einen Schiedrichter gibt, der dies bemerkt.

Zitat:
Zitat von mithardemb
Ich will hier nicht in Punkto Pro oder Contra dem Verbot argumentieren. Sollte man aber Contra entscheiden, dann sollte man auch konsequent sein. Ich sehe das ähnlich beim Thema frischkleben. Es gibt die Regel, daß man nicht im geschlossenen Raum kleben darf. Entweder man wendet die Regel and und bestraft den der sich nicht dran hält oder man sollte die Regel streichen.
Da nachgewiesener Weise sich in den unteren Klassen die Spieler nicht an die Regeln halten und auch nicht halten werden, stimme ich dir im Fall der GLN zu, wir brauchen die Regel nicht. Es ist doch albern, sie unbegründeter Weise einzuführen, um sie dann zu streichen, weil sich keiner dran hält.

Zitat:
Zitat von mithardemb
Daß Nicole Struse verloren hat steht auf einem anderen Blatt. Es ging hier ja nur um einen Punkt. Auf den offiziellen Seiten war (zeitweise) zu lesen, daß sie das so geschockt hat, daß sie danach nicht mehr richtig spielen konnte. Wenn das der Fall war, dann ist das ihr eigenes Problem und sie muß daran arbeiten. Es gab und gibt strittige Entscheidungen - wer sie nicht verarbeiten kann, der hat eben den Nachteil.
Richtig, es ist immer auch ein Spiel mit dem Schiedsrichter, es geht also nicht darum ob Regeln eingehalten werden oder nicht, sondern darum, dass die Entscheidung des Schiedsrichters am Ende zählt.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Trotzdem finde ich es gehört geregelt ob das nun generell erlaubt oder verboten ist. Es sollte ja schließlich auch nicht so sein, daß der Schiedsrichter bei nicht manipulierten GLN entscheidet ob er sie zuläßt oder nicht.
Es ist doch geregelt, die fraglichen Noppen sind doch zugelasssen. Oder beziehst du dich jetz noch auf die geballte Faust?
Zitat:
Zitat von mithardemb
Ohne Schiedsrichter ist das ganz einfach. Entweder der Gegenspieler moniert den Belag vor oder während des Spiels oder er nicht ihn wissentlich oder unwissentlich in Kauf. Sollte der Spieler des nicht zugelassenen Belages mit seinem Material weiterspielen, dann wird Protest gegen dieses Spiel eingetragen. Der Klassenleiter muß dann nachträglich entscheiden ob das Material zugelassen war oder nicht.
Wenn ein manipulierter Belag beanstandet wird, dieser dem Staffelleiter aber danach nicht vorliegt, steht Aussage gegen Aussage, wie soll er dann entscheiden? Die Praxis in unteren Klassen ist aber, dass weder viel hingenommen wird, weil es in der eigenen Mannschaft auch Spieler gibt, die sich nicht an die Regeln halten.
Da wird dann im Umkleideraum oder Flur geklebt, oder ein nicht zugelassener Belag wird noch weiter gespielt. Kaum einer kann überhaupt sagen, welche Beläge zugelassen sind und welche nicht. Man einigt sich halt.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Unsachlich war die Unterstellung im fetten Abschnitt in #193, daß andere Leute GLN -Spieler für blöde halten müßten.
Nach dem ich gezeigt hatte, dass kein sachliches Argument für das Verbot der GLN zutreffend ist, habe ich gemutmaßt, was wohl im Kopf eines Verbotsbefürworter vorsich geht. Bestätigt werde ich durch Beiträge von Noppengegnern, die städig beschreiben, dass Noppenspieler auch wenn sie gewonnen haben kein TT spielen können, wo es dann heißt, dass es "Todesnoppen" gäbe, wobei die Leistung von Müller bei seinen Satzsieg gegen Boll nicht als sportliche Leistung sondern als "Betrug" durch seine Noppen dargestellt wird. Ganz allgemein gibt es Spieler, die die Leistungen der GLN Spieler nicht als TT-spielen ansehen. Von den Verantwortlichen hatte ich solche Dummheiten allerdings nicht erwartet.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Daß ein GLN weniger Störpotential war zwar sachlich beschrieben, steht aber stark im Widerspruch zur Werbung der Belaghersteller - ich konnte bisher zu keinem griffigen NI Belag einen beworbenen Störeffekt lesen.
Es überrascht mich nicht, wenn in der Werbung getroffene Aussagen nicht zutreffen. Glaubst du etwa noch an die von der Zigarettenindustrie so suggerierte große Freiheit beim Rauchen. Oder sollte man der Nutellawerbung auf den Seiten des DSB wirklich Glauben schenken.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Ich wundere mich dann auch, weshalb du unbedingt einen Belag weiterspielen willst, der angeblich kein Störpotential und nur Nachteile außer bei der Schlagannahme hat. Wenn die Schlagannahme für dich das entscheidende Argument ist, dann gibts Alternativen.
Es ist nicht nur die Schlagannahme, sondern das ganze Spiel. Auch als Schachspieler hatte ich mir Eröffnungen ausgesucht, die von anderen belächelt wurden. Häufig waren sie objektiv gesehen wirklich schlecht, doch sie hatten einen großen Vorteil, die Gegner kannten sich meist nicht gut aus und haben am Brett den Gewinnweg nicht gefunden und dann hatte ich meine Chancen. Nun ist beim TT die Zeit wesentlich knapper als beim Schach, als steigen zumindest in den Klasssen, in denen ich spiele die Chancen beträchtig. Sie steigen wohlgemerkt nicht weil das Material so störend ist, sondern weil die ungeübten Spieler sich nicht schnell genug umstellen können, um ihren Vorteil zu nutzen. TT ist für mich weniger Sport als Spiel. Wenn es einen kontrollierbaren Noppeninnen Belag gäbe, mit den ich die gleiche Schnittumkehr wie mit den GLN erzielen könnte, dann würde ich keine Probleme haben zu wechseln.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Klar, ich verstehe deine Sichtweise. Du mußt aber wohl auch akzeptieren, daß es noch andere Sichtweisen gibt.
Da habe ich keine Probleme mit, an der Sichtweise soll es nicht liegen, jeder kann so spielen, wie er es für richtig hält, solange ich es auch kann.
Oder wie Goethe es schon beschreibt:
"Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er`s treibe,
sehe jeder, wo er bleibe,
und wer steht, dass er nicht falle."
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Kann man überhaupt von "Leben" sprechen, wo kein Vergnügen ist? (Erasmus von Rotterdam)
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