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Zitat von Halbdistanz
Die WM in Bremen hat gezeigt, dass Schlägtechniken wie Vh-Block und Vh-Konter endgültig der Vergangenheit angehören. Damit hat man keine Chance mehr! Vorhand kennt nur noch Attacke, in der Rückhand ist der aktive Block unter Zeitdruck noch da, wird wohl langfristig durch Blockspin ersetzt.
Welche Auswirkungen hat das auf die Arbeit eines Trainers im Leistungsbereich? Ich rede hier auch von Kreis- und Bezirksstützpunkten. Wie trainiert jetzt ein leistungsorientierter Spieler?
Als Konsequenz dürfte ein Vh-Block im Training nicht mehr auftauchen! Kein Einspielen mehr auf Vh-Block! Andernfalls würde die Qualität im Training enorm leiden und man würde immer wieder veraltete Bewegungsmuster auffrischen.
Was ist eure Meinung?
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Was trainiert wird, ist für mich abhängig, von dem was man erreichen will.
Soll
1. der einzelne Spieler befähigt werden möglichst erfolgreich TT zu spielen?
oder sollen
2. die Spieler so geschult werden, dass sich am Ende möglichst erfolgreiche Spieler herauskristialisieren.
Der Einzelne kann unter Umständen mit veralteten Bewegungsmustern erfolgreicher sein, als mit neuen Bewegungsmustern, die er aber nie richtig einsetzen kann. Folgt man der Annahme, dass bestimmte Techniken international nicht vorkommen, so dürfte auch nicht mit Material geschult werden, welches international selten oder nicht vorkommt.
Dann dürfte also auch kein Training mit der gLN erfolgen. Wenn dies aber nicht erfolgt, dann kann es sein, dass die Spieler gerade dagegen Probleme bekommen werden.
Dazu fällt mir ein Satz von Heinrich Heine ein.
Ach jeder Schritt den die Menschheit weiter geht, kostet Ströme Blutes,
und ist das nicht etwas zuviel, ist das nicht etwas zu teuer,
denn jeder Mensch ist eine Welt, die mit ihm lebt und mit ihm stirbt,
unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.