Zitat:
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Zitat von TT-mAlti
Möglicherweise ist dieses Verhalten darauf zurückzuführen, dass die Chinesen nach 2003 alle nicht gerade als mental stark galten, seitdem zeigen sie mehr die Faust und feuern sich besser an, allerdings schießen sie auch oft übers Ziel hinaus( Faust bei Punkten, die durch Netz/Kantenbälle zustande gekommen sind, Bedanken bei Fehlaufschlägen). Ich schaue hier gerade zufällig das Spiel von Ma Lin gegen Patrick Chila von der Mannschafts-WM, nachdem Ma Lin im ersten und zweiten Satz öfters mal übertreibt steigt auch Patrick Chila voll ein, und bei 1:0 im 3. Satz nach einem üblen Netzroller gibt es erstmal die Faust 
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Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Verhalten auch aus den kurzen Sätzen bis 11 heraus resultiert. Jeder Punkt kann spielentscheidend sein, selbst der erste. Wenn man verhalten ins Spiel geht und abwartet, kann es hinter her schon zu spät sein.
Von daher wird von Anfang an auf die Tube gedrückt, auch was die Körpersprache angeht. Durch die kurzen Sätze ist man zudem einem ständig künstlichen Stresszustand ausgesetzt, den einen dann leicht über das Ziel hinaus schießen lässt.
Im Grunde genommen ist dieses Verhalten sogar eine Anerkennung für den Gegner...nämlich dass er einem selbst alles abverlangt, sodass man zu diesen Mitteln greifen muss