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Zitat von Rousseau
Nachwuchsförderung im BTTV
Cornel Borsos und Thomas Wetzel haben das Ruder übernommen. Der eine für den Norden , der andere für den Süden. Zu „Sagen“ hat der C. Borsos wohl nichts, kann mir nicht vorstellen, wie der sich mit seiner Meinung durchsetzen will!
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Borsos tut mir leid, da er kompetent und vor allem sehr engagiert ist. Eine Zusammenarbeit mit Wetzel kann nicht funktionieren.
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Den Verbandstrainer Yilmaz Ak haben sie de facto entmachtet, er arbeitet mit (oder so vor sich hin), wenn er mal was arbeitet.
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Zuerst hat man ihn im Regen stehen lassen, dann hat man ihn nur noch kritisiert und überfordert - wichtig wäre aber gewesen, ihn zu unterstützen und an die veränderten Aufgaben heranzuführen. Manche im Trainerrat hätten in diesr Situation wohl noch viel chaotischer reagiert; es ist aber leichter "schlau daher zu reden" als selber etwas besser zu machen.
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Eine Änderung im Förderkonzept ist nicht erkennbar, außer dass sich personell was geändert hat.
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Es gibt überhaupt kein Förder
konzept mehr!
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Die Lehrgänge gibt es weiterhin (genauso wie vorher auch), die Stützpunkte gibt es weiterhin, die Kooperationsstützpunkte gibt es auch weiterhin, die gleichen Turniere werden auch weiterhin besucht. Von allem nur ein bisschen weniger und alles ein bisschen schlechter!
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Organisation und Qualität sind aber deutlich schlechter geworden. Hier kann man wirklich sagen "mehrere Köche verderben den Brei". Es fehlt eine steuernde Hand, es fehlt komplett die Linie.
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Ist das das neue Förderkonzept? Alles ein bisschen weniger und alles ein bisschen schlechter?
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Wie gesagt: es gibt kein Förderkonzept mehr.
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Die talentierten Nachwuchsspieler leiden insgesamt unter dieser Situation, außer ein paar Wenigen (z.B. Ph.Floritz). In welchem Verein der allerdings spielt und trainiert braucht hier ja nicht ausgeführt zu werden!
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Damit ist die Situation noch extremer als sie jemals war! Thomas Wetzel sollte seine im vergagenen Jahr getroffenen Aussagen / Kritiken mit seiner Vorgehensweise selbst abgleichen. Er sollte sich wirklich die Frage stellen:
"Was habe ich früher kritisiert" und "Was habe ich (positiv! negativ!)verändert".
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In der „neuen“ Leistungsförderung ist kein Konzept erkennbar, gepriesen worden ist es allerdings – mit Parolen! Früher wurden einzelne bevorzugt (hat sich nicht geändert),
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... heute werden nur noch die Rosenheimer gefördert!
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es wurde nicht mit höherklassigen Vereinen zusammengearbeitet (Kooperationsstützpunkte gab es jedoch mehr als heute), es gab keine Kooperation der/des Trainers mit den Heimtrainern und der Basis. Gibt es die heute? Nein!
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... die Qualität der Stützpunkte ist vor allem für die Leistungssportler, aber auch den jüngeren Nachwuchs, schlechter geworden. Wer kontrolliert und steuert die Stützpunkte eigentlich noch. Gibt es überhaupt noch ein "spielerbezogenes" Trainingskonzept. Woran orientieren sich die verschiedenen Trainer?
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Es wurde also von den Herren Beringer, Wetzel und Co. alles Mögliche als „falsch“ dargestellt, Alternativen wurden jedoch nicht aufgezeigt, geschweige denn umgesetzt!
Sollte ich hier falsch liegen, dann zeigt doch einfach mal auf, was ihr geändert habt und was nun besser läuft!
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Dem kann man nur zustimmen!
Sonstige negative Veränderungen in folgenden Bereichen:
- Betreuung von Jugendlichen bei Turnieren
- Organisation von Turnierteilnahmen (von Beginn bis Ende)
- Gesundheitliche Betreuung insbesondere der Kaderspieler (immerhin spricht man hier immer noch von HLS = Hochleistungssport!). Früher gab es zumindest ein- bis zweimal im Jahr eine sportärztliche Untersuchung, Physiotherapie wurde bei Bedarf angeboten, Prophylaxe hatte noch eine Bedeutung ... Heute spielt die Gesundheit der Kader- und Nachwuchsspieler überhaupt keine Rolle mehr. Folge- und Spätschäden müssen die Verantwortlichen ja nicht tragen, da selbst nicht betroffen.
- Zwischenmenschliche Beziehung der Verantwortlichen zu Jugendlichen und Eltern. Einfach katastrophal! Gabe es schon einmal Gespräche mit Spielern, Eltern ???
- Es ist keinerlei Strategie erkennbar, es gibt keine Konzepte, jeder macht was er will und was er
für sich für richtig hält!
- "Hilfs-"trainer: ob die wohl alle hinter dieser Entwicklung bzw. den Verantwortlichen stehen?
- Sind der/die federführend Zuständigen sich eigentlich ihrer Verantwortung bewußt?
Zusammenfassung: es ist keinerlei Verbesserung erkennbar - im Gegenteil, es ist alles nur schlechter geworden!
Schade ist um die älteren Kaderspieler, die viele Jahre Freizeit investiert und sich dem Leistungssport untergeordnet haben, jetzt aber sogar gezwungen sind, das Bundesland zu verlassen. Sebastian Endres war ein Einzelfall, jetzt aber haben wir eine "Massenflucht".
Schade ist um die jüngeren Kaderspieler und den weiteren Nachwuchs, die noch Jahre mit dieser Orientierungslosigkeit werden leben müssen, es sei denn, sie geben vorher auf. Hoffentlich haben die Eltern ein wachsames Auge auf ihre Kinder und schreiten noch rechtzeitig ein.
Ich bin der Meinung, dass sich im vergagenen Jahr alles nur negativ entwickelt hat. Wie ich bereits einmal erwähnt habe, war es ein großer Fehler, in einer Krisenzeit langatmig und verworren über "Veränderungen" zu diskutieren und nur theoretisch Forderungen zu stellen (siehe an Ak) als zunächst die Krise in den Griff zu bekommen und dann behutsam, überlegt und zielstrebig Verbesserungen einzuführen.
So manche vermeintliche "Besserwisser" (insbesondere zur Zeit des selbst geschaffenen Trainerrates - auch wenn dieser offiziell von Klaus Wagner bestätigt wurde -) haben sich überschätzt und stümperhaft gearbeitet. Das Problem ist nur, dass solche Leute es nicht wahrhaben wollen und sich weiterhin überschätzen.