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Zitat von Nöppchenspieler
Es ist m.E. superleicht (ca. 60g), der Kern (Balsa) ist ca. doppelt so dick wie bei meinem alten Donic und es spielt sich irgendwie seltsam. Wenn man nur hinhält (z.B. passiv Block) fällt mir der Ball tot vom Brett (tief ins Netz). Bei leicht aktivem Block geht es gut und sicher. Beim aktiven Konter / Konterspin muß ich plötzlich höllisch aufpassen, daß mir die Bälle nicht drüber gehen.
Auch beim VH-Topspin bemerke ich ähnliches. Langsame TS sind dann auch echt laaaaangsam. Sobald ich richtig Druck mache gehen die todsichersten Bälle drüber oder ins Netz. Denn die Flugkurve wird überraschend flach. Bei dem Carbon hatte ich fast immer einen recht ausgeprägten Bogen im VH-TS. Bei dem Balsa sehen harte TS jetzt aus wie früher mein Schuß (so flach).
Ich frage mich nun, sind das die typische Unterschiedes von Balsa zu Carbon-Hölzern, oder ist das eine Eigenart meiner speziellen Hölzer (s.o.) ? 
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Ja, das sind die typischen Unterschiede von Balsahölzern zu nicht Balsahölzern. Dies hat nichts mit der Eigenart deiner Hölzer zu tun.
Balsahölzer spielen sich eher unlinear und weisen eine große Tempovariabilität auf. Bei passiven Schlägen (nur hinhalten) sehr langsam bei aktiven Schlägen nimmt das Tempo zu je schneller die Bewegung ausgeführt wird.
Dies jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. D.h bei maximaler Zuschlagsgeschwindigkeit nimmt der Geschwindikeitszuwachs ab im Vergleich zu nicht Balsahölzern. Balsahölzer liegen beim Ballabspung (Topspinschlag) tendenziell näher am Carbonhölzern als an Hölzern ohne Verbundfaserstoffe.