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Alt 16.03.2002, 00:43
ChK ChK ist offline
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Ich finde auch, man sollte sich auf so wenige Spielsysteme wie möglich festlegen. Es ist aber nicht möglich, in der BL mit 6er-Mannschaften zu spielen, weil dort die einzelnen Sätze noch viel länger dauern, als in den unteren Klassen. Es gab schon öfter Mannschaftsspiele bis 6, die 4 Stunden dauteren, bei 6er-Teams wäre dann eine Spieldauer von 6 Stunden möglich. Für die Zuschauer wäre das unerträglich. Andererseits kann man in den unteren Klassen nicht nach dem Bundessystem bis 6 spielen, denn dann wäre ein klares 6:0 schon nach 30-40 Minuten vorbei, da lohnt sich die Anfahrt wirklich nicht. Da sollte man doch besser mit 6er-Mannschaften spielen. In der 2. Liga der Herren kann man ja noch auf das Bundessystem umstellen, das untere Paarkreuz ist da ja nur Auffüllung und liegt vom Niveau deutlich hinter der Mitte der 2. Liga. Aber ab RL bin ich für 6er-Teams. Im Damenbereich kann man auch nicht nach dem Bundessystem spielen, weil die Spiele viel zu lange dauern würden. Wenn man das Werner-Scheffler-System (2 Doppel, 12 Einzel / 4er-Mannschaft) abschaffen würde, hätte man schon weniger Systeme, die paarkreuzübergreifenden Spiele am Ende kann man sich meistens schon ausrechnen. Stattdessen ersetzt man diese Spiel noch durch zwei Schlussdoppel (dieses System gibt es ja auch schon) und spielt bis 7. Wenn man zuerst nur das erste Doppel spielen lässt und den zweiten Tisch frei lässt und man das selbe mit dem allerletzten Schlussdoppel macht, würden nie alle vier Spieler gleichzeitig spielen und man müsste nie selber zählen, weil immer ein Spieler übrigbleibt. Von der Spieldauer her würde es nicht länger dauern als beim Werner-Scheffler-System, der Erfahrung nach kam es im Damen- und Jugendbereich auch nie zu Spielen über 2,5 bis 3 Stunden.




Für den ganzen Meisterschaftsspielbetrieb hätte man dann nur 3 Spielsysteme:


1. Bundessystem (überall auf Bundesebene (BL, 2. BL, deutsche Mannschaftsmeisterschaften))

Von der regionalen Ebene abwärts:
2. 6er-Paarkreuzsystem (in allen Herrenklassen)
3. 4er-Mannschaftssystem mit 2 Doppeln, 8 Einzeln und 2 Schlussdoppeln (in allen Damen- und Jugendklassen und bei allen regionalen Mannschaftsmeisterschaften)


Der DTTB müsste jetzt den Verbänden genau vorschreiben, welche Spielsysteme anzuwenden sind und die Einführung anderer Systeme verbieten (z. B. 2er-Mannschaften in der Mädchen/Schülerinnen-Kreisklasse etc.). Nur dies wäre ein Schritt zur Vereinheitlichung. Ein einziges Spielsystem in allen Wettberwerben halte ich aus den am Anfang genannten Gründen nicht für realisierbar.
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