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Rückzug TV Stoppenberg aus BK
Moin allerseits,
mich würde mal die Ansicht der Gemeinde zu folgendem Sachverhalt interessieren.
TV Stoppenberg verzichtet am 1.6. (nach Wechselschluss!) nun doch auf den Aufstieg in die BK.
Konsequenz des Sportwartes (G. Schandinat): Stoppenberg bekommt einen Platz in der KL, der laut Auf-/Abstiegsregelung des Kreises Essen gar nicht vorhanden ist. Damit schmeißt Stoppenberg einen Direktaufstiegsplatz des Kreises Essen praktisch weg, den sonst ESG als Sieger des Entscheidungsspiels bei rechtzeitiger und korrekter Rückziehung Stoppenbergs eingenommen hätte. Weiterhin hatte Adler Frintrop nicht die Gelegenheit, die Relegation zu spielen, die ESG ja nun doch noch berechtigt, in die BK aufzusteigen. Damit nicht genug nimmt Stoppenberg quasi den KL-Platz des ersten Anwärters aus der 1.KK ein.
Damit hat sich Stoppenberg m.E. einen Vorteil zu verschaffen versucht, die Wechselfrist abzuwarten und doch - im Falle von fehlenden Neuzugängen - auf die BK zu verzichten.
Streng genommen hat Stoppenberg m.E. nur die Möglichkeit, komplett zurückzuziehen oder in der BK zu verbleiben. Alles andere wäre eine Nichtbeachtung sämtlicher Regeln, die bzgl. Auf- und Abstiegen festgelegt sind. Man stelle sich einmal vor, ESG wäre nicht aufgestiegen, weil sie nicht 1. Nachrücker waren. Würde die KL dann mit 11 Mannschaften spielen? Oder würde man jetzt einem Relegations-Teilnehmer aus der 1. KK sagen, sorry, du bist doch nicht aufgestiegen? Oder vielleicht ein Entscheidungsspiel der KL-8.?
Und das nur, weil Stoppenberg sich nicht an die Regeln hält?
Um keine falschen Schlüsse zu ziehen. Ich habe nichts gegen Stoppenberg, netter Verein, nette Leute. Aber hier haben sie mit dem Sportwart einen ausgekungelt.
Auf der Kreisversammlung gab es einen Antrag von Ruwa Dellwig, der 3. Mannschaft einen Platz in der KL zuzusprechen. Nach Einwänden des anwesenden Bezirksvorsitzenden W. Almesberger wurde der Antrag als nicht beschlussfähig zurückgewiesen, da so ein Fall lt. Almesberger in der Auf-/Abstiegsregelung des Kreises geregelt sein muss. Da dies nicht der Fall ist, konnte Ruwa Dellwig diesen Antrag praktisch gar nicht stellen.
Wenn mich mein Rechtsempfinden nicht arg täuscht, liegt der Fall bei Stoppenberg ähnlich. Ein Verzicht ist lt. Auf-/Abstiegsregelung nur VOR dem Entscheidungsspiel der KL-Zweiten möglich. Danach kann man einen Direktaufstiegsplatz praktisch nicht mehr an den Kreis zurückgeben, da man damit nachfolgende Anwartschaften unterklassiger Mannschaften zerstört.
Abschließend fände ich es sehr schade, wenn Stoppenberg evtl. an einem Rückzug der Mannschaft nicht vorbeikäme. In dem Fall würde ich spontan eine KL mit 11 oder 12 Mannschaften vorschlagen, quasi als Amnestielösung für Stoppenberg ohne andere Mannschaften weiter zu benachteiligen.
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