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AW: Möglicherweise neue Regel bei langen Noppen (Bestimmung der Reibung)
Aus dem Interview mit Sharara in der aktuellen "tischtennis":
tt: "Gerade in Deutschland gibt es Verantwortungsträger wie DTTB-Ehrenpräsident Hans wilhelm Gäb, die beklagen, dass Tischtennis eine der wenigen Sportarten sei, die sich selbst zerstöre. Und zwar durch Material wie lange Noppen, die den Ballwechsel kaputtmachen. Sind Sie für eine Vereinheitlichung des Materials?"
Sharara: "Ich kann dieses Argument verstehen, aber ich bin eher für mehr Flexibilität beim Schläger. Wir brauchen Material, das den Abwehrspielern hilft. Welcher Trainer stellt denn heute schon einen Abwehrspieler in seine Mannschaft? Das Risiko ist ihm meistens zu hoch. Wir brauchen daher Material, das den Abwehrspielern ermöglicht, den Ball besser zu kontrollieren, vielleicht einen Belag aus Plastik. Wenn es den Firmen erlaubt ist, Beläge für maximalen Spin zu entwickeln, dann sollten sie auch das geeignete Gegenmaterial entwickeln dürfen. Es ist einfach nicht möglich, alle Beläge zu vereinheitlichen. Das wäre so, als wenn bei einem Sängerwettbewerb wie "Deutschland sucht den Superstar" alle dasselbe Lied singen müssten."
Möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen.
Aber offensichtlich ist Gäb und Konsorten die Art des Spiels der LN ein Dorn im Auge.
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