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Zitat von mithardemb
Du hast natürlich vollkommen Recht. Der Störeffekt spielt sich nur im Kopf ab. Physikalisch ist ist das ganz logisch. Du hast auch recht, daß jeder schnittunempfindliche Belag diesen "Überrasschungseffekt" hat. Nach den Äußerungen von Hogar scheint der aber am extremsten bei den GLN ausgeprägt zu sein (Stichwort Spiegeleffekt).
Natürlich ist lebt der "Störeffekt" davon, daß er für andere überraschend kommt. Allerdings scheinen sogar Profis wie Timo Boll in diesem Sinne "schlecht ausgebildet" zu sein. Ansonsten wäre das Spiel gegen Frank Müller anders verlaufen.
So jetzt gehts aber hurtig zu Deutschland gegen Costa Rica.
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Timo Boll hat doch gegen Frank Müller gewonnen.
Den einen Satz den Frank Müller gewonnen hat, hat er eben besser oder glücklicher zumindest erfolgreicher gespielt.
Wo ist das Problem?
Timio Boll war in der Lage sein Spiel so zu ändern, dass er schließlich erfolgreich war.
Außerdem soll ein Verbot auch nicht so begründet werden.
Denn da steht doch ausdrücklich etwas von Anfängern drin und das ist Timo Boll bestimmt nicht.
Da aber Anfänger in der Regel nicht mit Schnitt spielen, können sie auch nicht durch eine "Schnittumkehr", die ja keine ist, getäuscht werden. Mit Schnitt spielen die Spieler doch erst nachdem man ihnen beigebracht hat, den Schläger nicht frontal gegen den Ball zu schlagen, sondern ihn tangential am Ball entlang zu ziehen.
Wenn ich gegen die hochgeklappte Tischhälfte spiele, ist die von euch genannte "Schnittumkehr" doch genauso groß, wie gegen die glatte Noppe. Ebenso verhält es sich, wenn ohne Beläge gespielt wird.
Ein Verbot der glatten Beläge macht also keinen Sinn, denn der Spieler mit diesen Belägen kann doch selbst keinen Schnitt in den Ball geben und sein Gegner kann dies doch bei seinem Spiel leicht berücksichtigen.
Wenn er aber in seinem Spiel schon so festgefahren ist, dann muss er halt mehr gegen solches Material trainieren oder er nimmt in Kauf, dass er dagegen eben schlecht zurecht kommt.