Hoi zäme
Es hängt natürlich alles mit allem zusammen. (wie könnt's auch anderst sein

)
Der Thread über die Neutralstellung des Schlagarms hat natürlich auch was damit zu tun. Je schneller die Bewegung (Schlagarm & Beinarbeit) zum Stillstand kommt, umso mehr Zeit bleibt für die visuelle Wahrnehmung. Je optimaler die Beinarbeit ist, umso besser kann antizipert werden.
Die optimale Beinarbeit erlaubt einem, erst einmal zu erkennen, wie der Ball kommt. Die Beinarbeitstechnik führt dann auf schnellstem Weg von A nach B und die ausgefeilte Schlagtechnik führt schnellstmöglichst in die Neutrallstellung.
Aus diesem Grund gefällt mir die asiatische Beinarbeitstechnik, die Beinarbeit und Schlagtechnik verbindet. Damit wird viel Zeit gewonnen. So wie das in manchen Lehrgängen vermittelt wird, kommts nicht wirklich hin. Es heisst immer zuerst zum Ball bewegen, dann sicher stehen und erst dann den Schlag ausführen. Ein solches Vorgehen mag im Anfängertraining sehr sinnvoll sein, aber im echten Leben (Meisterschaft) läuft's einfach anderst. Erstens weiss man sehr spät, wohin und wie der Ball kommt und zweitens hat man nicht wirklich die Zeit, sich von A nach B zu bewegen und dann den Schlag anzubringen.
Es macht schon Sinn, erst mal die Schlagtechnik dahingehend zu trainieren, dass das Ganze entspannt, locker und leicht daherkommt. Dann macht es Sinn, die Distanzen mit den modernen Sidesteps zu überwinden und Schlagtechnik und Beinarbeit in Einklang zu bringen.
Gruss, martinspin