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Zitat von Jaskula
Könnte es sein, daß hier der Zusammenhang besteht ?
Sorry, aber das was Du hier als "normal" verkaufen willst,
- Turniere spielen, aber keine Verbandsrunde
- Spieler innerhalb einer Mannschaft lediglich Zweckgemeinschaft
- ständige Streiterein bei Spielen
ist in den 27 Jahren, die ich diesen Sport ausübe immer die Ausnahme gewesen. Alle diese Fälle gibt es, aber eben selten. Wenn das bei Euch die Regel ist, dann liegt es an Euch im Besonderen, bzw. vielleicht sogar an Dir. Denn wie man in den Wald hineinruft ...
Wir versuchen nicht nur homogene Mannschaften zu bilden, die sich untereinander gut verstehen und gerne miteinander Ihrem Hobby frönen, sondern auch gute Kontakte zu unseren gegnern, die ja im Laufe der Jahre sehr häufig die gleichen sind.
Wenn man dann auch mal nette Unterhaltungen mit "Gegnern" (dann eher Sportkollegen) hat und spätestens nach dem "Kampf" zusammen in der Kneipe sitzen kann, dann macht Tischtennis viel mehr Spaß, als wenn man mit vier Egomanen unterwegs ist und jeder für sich spielt, auch wenn man dann vielleicht zweimal dran kommt.
Aufgrund meiner Beobachtungen bei unseren untersten Mannschaften, die als 4er-Teams in der letzten Kreisklasse antreten, sehe ich den Unterschied zu den Sechser-Teams sehr deutlich.
Sobald die gleichen Leute eine Klasse höher spielen, ist sofort mehr Anteilnahme am Geschehen zu beobachten. Zu viert bleibt da keine Gelegenheit.
Deshalb verteufle ich die Vierermannschaften absolut, da ich keinesfalls so trostlos vor mich hinspielen möchte.
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Auch bei uns ist das nicht die Regel. Kommt aber halt immer mal wieder vor.
Es ist komisch. In den unteren Mannschaften läuft das bei uns genau wie du beschrieben hast (hab ich selbst vor zwei Jahren auch mal ne Saison mitgemacht .... war echt toll). Aber in der ersten Mannschaft klappt das irgendwie nicht. Da spielen einige, bei denen dreht sich alles um Tischtennis. Wer sich aber weigert, in der Ersten zu spielen (ich habs versucht) ist ein "Vereinsschädiger".
Bzgl. der Anteilnahme an Spielen der Mannschaftskollegen fällt auf, daß verdammt viele Raucher in unserer Liga sind (die die Pause zwischen den Spielen eher vor der Halle verbringen).
Aber auch das möchte ich nicht als die Regel hinstellen (genausowenig wie die anderen angesprochenen Punkte). Meiner Frau war nur aufgefallen, daß beim Tischtennis auffällig viele peinliche "
Ausnahmesituationen" vorkommen.Die ich als Senior dann schlichten darf (ich spiele nun 30 Jahre TT und bin mitlerweile ein wenig ruhiger geworden).
Sie war der Ansicht, beim Tischtennis kommen irgendwelche Extremsituationen 10 mal so häufig vor wie beim Volleyball. Aber auch Mannschaften ohne Trainer waren ihr ja auch nicht geheuer. Vielleicht kann man die beiden Sportarten schlecht vergleichen.
Ich hab meine Erfahrungen auch nur aus dem Jugendbereich (war 10 Jahre Jgendtrainer). Da wurde dann in Vierermannschaften gespielt, aber immer alle Spiele. Der Verlierer konnte z.B. bei einer knappen Niederlage noch einen Punkt retten. Das war echt interessant.