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Zitat von WoodRaider
Da fast alle Spieler mit Spin spielen kommt von GLN-Spielern auch Spin zurück.Ist es falsch das Training darauf zu konzentrieren, dass man gegen 95% der Tischtennisspieler erfolgreicher spielt? Oder sollte man sein Training auf die 5% der GLN-Spieler ausrichten?
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Sicher kann man seinTraining auf die angeblichen 95% ausrichten, doch dann soll man sich nicht beklagen, wenn es gegen die 5% anders läuft. Dann ist es nicht richtig zu sagen, dass der Gegner einen täuscht. Man ist dann einfach schlecht vorbereitet.
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Zitat von WoodRaider
Genau das ist die Einstellung die ich von meisten GLN Spielern kenne. Dort geht es vor allem um das Gewinnen und nicht um den Spaß.
Mein letztes Spiel (in einem Punktspiel) habe ich gegen einen GLN Spieler gewonnen. Trotzdem hat es keinen Spaß gemacht, was an dem Spielstil lag, den er durch die GLN erzwungen hat.
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Nun will ich zwar immer gewinnen, doch will ich auch meinen Spaß haben, und den gönne ich mir auch. Ein Spiel, bei dem der Gegner keinen Ball auf den Tisch bringt, das macht auch mir keinen Spaß, doch was soll man machen, dann wird der Punkt eingefahren und gut ist.
Wie man mit der GLN einen Spielstil des Gegners erzwingen kann, würde ich aber schon gerne wissen.
Gegen technisch gute Spieler ist man in seinen Mitteln doch sehr begrenzt.
Mein Neffe hatte, als er noch spielte, immer abwechselnd geschupft und gezogen und das so lange, bis ich den Fehler machte. Ein Vereinskammerad schlägt immer auf die Noppe auf und verwandelt dann meist meinen Retourn.
Durch häufiges Training wurde meine Quote besser ich verliere aber immer noch, na ja, nun trainiere ich ja auch kaum noch. Ein dritter hat jeden Ball gezogen. Anfangs war seine Fehlerquote sehr hoch, doch im Laufe der Zeit wurde sein Spiel sicherer. Andere hatten mich früher mit hohen Bällen geärgert, die ich häufig verschlug, doch seitdem ich auf der Vorhand auf Chinesische Beläge mit wenig Katapult gewechselt habe treffe ich diese ziemlich sicher. Andere kommen mit mein Noppe gut zurecht, verschlagen dann aber meine Vorhandbälle.
Gegen bessere Spieler gewinnt es sich also nicht von allein. Jeder Gegner ist stellt einen vor neue Herausforderungen, und da ist nicht nur die Technik, Taktik und Kondition gefragt, sondern es ist auch immer ein Spiel der Nerven.
Das Spiel gegen die Noppe erfordert wenn man nicht ein sicherer Noppenkiller ist eine hohe Konzentration, also ist es für den Noppenspieler wichtig, das Spiel ständig zu variieren, und die Konzentration des Gegners zu stören.
Gewinnen macht keinen Spaß, sonder es macht Spaß die vielfältigen Aufgaben zu lösen, oder es wenigstens zu versuchen. Wenn man dies aber nur mit festen Willen anstrebt, dabei aber locker bleibt, dann gewinnt man auch. Und wenn nicht, dann hat man sich wenigstens bewegt, sowohl geistig als auch körperlich.