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Alt 28.06.2006, 03:04
Nöppchenspieler Nöppchenspieler ist offline
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Nöppchenspieler ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Möglicherweise neue Regel bei langen Noppen (Bestimmung der Reibung)

Zitat:
Zitat von Carstens_Brüderchen
Noch was - eines will mir einfach nicht in den Kopf: Wenn Noppenspieler dauernd behaupten, dass Noppenspielen so profunden Umgang mit dem Schläger erfordere, warum machen sie sich dann überhaupt Sorgen?

Dann dürfte es doch kein Problem sein, mit dem anderen Material, nämlich NI oder normaler Noppe, klarzukommen.

Ich erinnere nur daran, wieviele Leute hier erwähnt haben, dass sie einem NI-Spieler nach dem Spiel die GLN-Plecke in die Hand gedrückt haben, um ihm zu demonstrieren, wie schwer es ist, damit umzugehen. Dies impliziert doch, dass die Noppenspieler der Meinung sind, das NI-Spiel sei viel einfacher.

Dementsprechend dürfte es den Ballzauberern aus dem GLN-Bereich doch nun wirklich nicht schwer fallen, auch mit anderem Material den tödlichen Störflattersuperschupf zu spielen. Oder vertue ich mich da?

Mit nachdenklichem Gruß

Olaf

Jo, du vertust dich da. Dem NI-Spieler wird i.d.R. nur dann die "GLN-Plecke" hingehalten, weil er (angesichts der drohenden Niederlage) angefangen hat rum zu jammern und zu behaupten der GLN-Spieler könne ja garkein TT spielen. Mit dem Belag würde ja jeder gewinnen.

Folge: Der GLN-Spieler bietet nach dem Match dem Gegner seinen Schläger an (oder einen Schlägertausch), um zu beweisen ...."nicht Jeder kann mit der GLN-Kelle gewinnen".

Zugegeben: So ganz fair ist das nicht, denn die meisten GLN-Spieler (aus meinem Bekanntenkreis) können ganz vernünftig mit NI spielen, da sie es selbst jahrelang gemacht haben. Für einen typischen NI-Spieler ist die Umstellung jedoch meist in der Kürze der Zeit nicht zu schaffen.

NI-Spiel ist nicht schwerer oder einfacher als GLN-Spiel ..... nur anders. Gründe auf GLN zu wechseln gibt es viele verschiedene. Aber ich habe selbst für unseren 66 jährigen Oldie (2 te Kreisklasse) Verständnis, der nun sein geliebtes BarnaBrett an den Nagel gehängt hat und auf (beidseitig) GLN gewechelt hat.

Als Jugendlicher hab ich genauso auf sein BarnaBrettchen geschimpft wie die Jungs heute auf seine GLN fluchen.
Solche Spieler zu bezwingen gehört für mich irgendwie zum Reifeprozeß (TT bezogen) eines Jugendspielers. Deshalb soind unsere Senioren auch Pflichtträiningspartner unserer Jugendmannschaft.

Das mit dem tödlichen "Störflatterschupfball" ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Aber tatsächlich spiele ich z.B. auf meiner VH einen klebrigen Chinabelag. Mit diesem lassen sich Angaben zaubern, es ist eine wahre Wonne (die Hölle für den Gegner). Topspins damit fliegen anders als gewohnt und springen (dank sei dem Spin) superflach weg.

Es ist schon vorgekommen, daß mache Gegner sich nicht sicher waren, welchen Belag sie nun zuerst verbieten lassen wollten.

Aber komischerweise gab es auch immer wieder Gegner, die konnte ich mit sowas garnicht beeindrucken (GLN, China, Angaben ..... alles egal). Ich hatte manchmal den Eindruck, die haben das einfach locker gesehen und waren daher dann auch in der Lage locker zu spielen. Diejenigen, die schon vorher gemeckert haben sind dann meist auch verkrampft und letztlich untergegangen. Aber auch das muß nicht die Regel sein, sondern war halt nur so ne Beobachtung von mir (als Störspieler muß ich meine Gegner ja analysieren )


Vielleicht wäre das ein Vorschlag: Verbot der klebrigen Chinabeläge (was wohl die Chinesen dazu sagen würden ?)
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