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AW: Die Förderung der jüngsten TT-Talente durch den WTTV
Hallo ich möchte mich dazu auch kurz äußern, da meinSohn genau in diesen Bereich als C-Schüler betroffen ist.
Im Vordergrund sollte vor allem der SPASS stehen und nicht das MUSS, das Kind sollte nicht die Träume der Eltern ausleben sondern mit Spass zum Sport gehen. Die erste gute Förderung sollte im Verein stattfinden, sprich leistungsgerechtes Training. Hierzu gehört natürlich ein gutes Jugendtraining im Verein (qualifizierte Trainer) um die Grundlagen für den weiteren Werdegang zu legen.
Dann werde ich jetzt mal versuchen auf die einzelnen Punkte einzugehen.
Zu 1. Ein Stützpunkttraining ist ja auch gestaffelt. Über den Kreisstützpunkt und den Landesstützpunkt zum evtl. Vorkader. Ich würde dieses nicht von einem bestimmten Alter abhängig machen, aber je qualifizierter das Training ist um so schwerer wird es auch die Konzentration aufrecht zu erhalten und dann sollte man vielleicht es schon ein bischen altersabhängig machen. Ich schätze das sich hier die Verbandstrainer schon nach dem Leistungsstand schauen und dann Sichtungen machen.
Zu 2. Prinzipell ist jedes Kind förderungswürdig. Man sollte jedoch die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, nicht jeder kann ein Boll, Süß etc werden, aber jedes Kind sollte nach seinen Fähigkeiten gefördert werden und da sind für mich die Vereine (Jugendarbeit) vorrangig zu sehen.
Zu den Kriterrien: Erfolge sind immer die besten Argumentationsgrundlagen. Aber bei den meisten Kindern kann man nicht ein konstantes spielen verlangen, es sind immerhin noch Kinder. Und Erfolge stellen sich dann ein wenn man Spass am Sport hat. Anhaltspunkte sind somit mit Sicherheit Ranglistgen/Meisterschaften oder ähnliches.
Wenn ein Trainer den Verbandstrainer (Leistungsstützpunkttrainer) auf ein Kind aufmerksam macht halte ich das nicht für geklüngel, wenn diese sich kennen, sondern eher für einen Hinweis das es ein Kind gibt was evtl. gefördert werden kann/soll.
Viele Verbandstrainer schauen sich ja auch Ranglisten etc. an um gute Kinder zu sichten. Die sie kennen brauchen sie sich ja nicht mehr anschauen.
Zu. 3. Kinder sollten immer gefördert werden, auch wenn sie zwischendurch nicht die Leistung bringen die erwartet wird. Ein Auto kann auch nicht immer mit Vollgas gefahren werden.
Hierbei sollte man nur berücksichtigen das ab einem gewissen Leistungsstand auch ein gewisser Druck entstehtund man auch hier von Trainerseite schauen muss ob das Kind den Druck standhält. (Wie schon öfters erwähnt zählt hier noch der Spassfaktor).
Wenn es zum Leistungssport hingeht dann wird man irgendwann nicht mehr Rücksicht nehmen können und die Förderung des Kindes fallen lassen. Hier geht es dann nun mal um Ergebnisse.
Zu. 4. Zu diesem Punkt kann ich mich eigentlich nicht äußern. Aber ich meine das ein Bezirksjugendwart nicht alle Kinder kennt und dieser dann doch eher nach den erzielten Ergebnissen schaut und diese dann weitergibt.
Zu. 5. Für mich fängt die eigentliche Förderung beim Verein an. Wenn dieser qualifizierte Trainer stellt und diese sich um alle im Verein befindenen Kinder kümmert dann wird dabei auch was rausspringen.
Woran will man den Talent und Erfolg messen. Für den einen Verein ist es ein Erfolg wenn er mit seinen Mitteln Kinder so fördert, dass sie nachher z.B in der ersten eigenen MS spielen können (egal wie hoch) für die anderen fängt der Erfolg erst an wenn sie im Herrenbereich Oberliga oder noch höher spielen.
Als letztes nochmal zu den Eltern, ich halte es so, dass ich versuche bei keinem Tunier an dem mein Sohn teilnimmt anwesen zu sein. Ich glaube das dann das Kind versucht es noch besser zu machen als es eigentlich nötig ist und dann vollkommen verkrampft.
Man sollte auch keine Vorgaben machen, sprich du bist der Favorit du muss diese Rangliste gewinnen. Hier sollte man das Ergebniss abwarten und egal wie es ist zu dem Erreichten gratulieren.
Wie gesagt: ES SOLL SPASS MACHEN
Gruß Jörg
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