Zitat:
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Zitat von Uli-Noppe
Habe den DTTB Angeschrieben - hier seine Antwort:
Sehr geehrter Herr Möller,
um es klar und deutlich zu sagen: Der DTTB hat nirgendwo einen Antrag gestellt, der den von Ihnen geschilderten Sachverhalt zum Inhalt hat. Richtig ist, dass das Board of Directors der ITTF (BOD) während der WM in Bremen eine Resolution verabschiedet hat, nach der künftig ein minimaler Reibungswiderstand für Noppen-außen-Beläge festgelegt werden soll. Herr Schöler ist lediglich Mitglied im BOD, war für die Resolution und somit für die weitere Arbeit an diesem Thema. Nachzulesen übrigens in der letzten Ausgabe von 'tt' auf Seite 33. Wie ebenfalls dort nachzulesen ist, wird bei der ITTF (auch) auf Grund dieser Resolution zur Zeit ein Verfahren entwickelt, dass diesen Reibungswiderstand auch messbar macht; und zwar möglichst kostengünstig wie einfach in der Handhabung. Die Experten meinen allerdings, dass dies noch mindestens bis Ende 2007 dauern wird. Sollte dann ein solcher 'Reibungskoeffizient' eingeführt werden, heisst das aber immer noch nicht, dass alle glatten, langen Noppenbeläge 'durchfallen' und von der ITTF nicht mehr zugelassen werden. Dieser Koeffizient zielt hauptsächlich darauf ab, dass die behandelten Noppenbeläge leichter und zweifelsfrei identifiziert werden können. Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
DEUTSCHER TISCHTENNIS-BUND
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Mich beruhigt dies nicht. Fest steht doch, dass einäugig nur die NA-Beläge im Visier sind.
Wenn ein Verfahren entwickelt wird, nachdem der Reibungswiderstand ermiitelt wird und wenn man damit manipulierte Beläge erkennen will, dann muss für jeden Belag ein Reibungswert bestimmt werden.
Weiter muss auch ein Bereich festgelegt werden, in dem die Reibungswerte eines Belages noch tolleriert werden.
Wohlgemerkt, für jeden zugelassenen Belag also muss auch immer eine Reibungswertliste mit den akzeptierten Abweichungen zu den Belägen existieren.
Eine Festlegung eines minimalen Reibungswertes ist immer ein willkürlicher Akt, also sollte man es auch nicht machen.
Es muss weiter ein Verfahren geben, dies schnell und einfach zu messen.
Jeweils vor den Spielen werden dann also die Reibungswerte ermittelt. Wobei man aber sicher gehen muss, dass die Messfehler zu vernachlässigen sind. Folglich messen am besten beide Gegner die Reibungswerte.
Um dies dann mit den Tabellen zu vergleichen.
Ich mag nicht dran denken.