Interessant, dass der
Balltreffpunkt noch überhaupt nicht genannt wurde. Aber gerade der spielt eine wesentliche Rolle.
Es muss gewährleistet sein, dass gerade im Moment des Balltreffpunkts die maximale Beschleunigung auf den Ball übertragen wird. Dies ist am ehesten im sog. "Goldenen Dreieck" gegeben, weil dort die besten biomechanischen Voraussetzungen bestehen.
Was das Handgelenk betrifft. Es spielt eine wichtige Rolle, ist aber bestimmt nicht die einzig Entscheidende. Es handelt sich ja um eine kinematische Kette, es sind zahlreiche Muskeln beteiligt. Mancher würde sogar sagen, dass alle Muskeln an der Bewegung beteiligt sind, auf die eine oder andere weise.
Das heißt: Ich brauche gute Aktivität im Handgelenk, im Ellbogen, in der Schulter. Ich brauche Stabilisation in Rumpf, Beinen, anderem Arm und Kopf.
Das heißt eine dieser Komponenten muss verbessert werden. Entweder was die Technik angeht oder eben was die Geschwindigkeit bei der Ausführung der Technik betrifft (Kraft, Schnelligkeit oder Koordination).
Ich würde mal einfach in den Raum werfen, dass Du, wenn Du auch die Komponente Kraft einbauen willst dann vermehrt die Außenrotatoren des Arms trainierst. Diese werden oft gar nicht trainiert, dabei sind sie an der Beschleunigung beim RH-Topspin maßgeblich beteiligt. Übungen kannst Du ja über Google suchen.
@Peter: Ja, der Beckenboden spielt auch mit. Hat man nicht bei manchem Spieler das Gefühl, er mache sich bei bestimmten Bällen in die Hose?