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@Günter
Das ist höchst bewundernswert, was Du alles für Deinen Sohn aufbringst.
Dies bestätigt aber meine These von der Notwendigkeit eines Internats, wenn Talente Hochleistungsport betreiben und in die nationale und europäische Spitze vordringen wollen. Die anderen Bundesländer wie z.B. auch Thüringen und Sachsen ziehen hier schon längst nach. Bayern kann sich dieser Entwicklung nicht verschließen. Deshalb wäre ein Absprecken des Internats ein Rückschritt.
Es ist zwar Eure Angelegenheit, aber ich meine, bei all dem, was Du aufbringst, um Sebastian sportlich weiterzubringen, wäre Sebastian wohl am besten gedient, wenn er, wie auch Philipp Berr seit September dies tut, ins Internat nach Würzburg gehen würde.
So wie Du das schilderst, kommt er keinen Tag vor 22 Uhr nach Hause, ist also ohne hin meist nur zum Schlafen daheim.
Auch Philipp Berr hat, seit er in Würzburg ist, gewaltige Fortschritte gemacht.
Übrigens hat das Internat den Vorteil, dass täglich eine Studierzeit von 2 Stunden unter pädagogischer Betreuung und auch individueller Förderung eingehalten wird. Ein für die Entwicklung der Kinder sehr wichtiger Gesichtspunkt, denn wie schnell ist die sportliche Karriere aufgrund einer Verletzung zu Ende (Beispiele gibt es genug auch in jüngster Zeit).
Geändert von D.G. (26.03.2002 um 14:39 Uhr)
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