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Zitat von TT-Exot
Ich lese gerade in der neuen "Tischtennis" dass es im Gespräch ist, Vorhandaufschläge zu verbieten und nur noch diagonale Rückhandaufschläge zuzulassen.[...]
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Das fände ich schlecht. Der Aufschlag und der darauffolgende Ball ist das bei mir am meisten trainierte Element. Außerdem ist es für mich nach einem Rückhandaufschlag schwerer den nächsten Ball mit der Vorhand anzuziehen (aufgrund der anderen Ausgangsstellung und weil ich beim Rückhandaufschlag dem Ball Sidespin nur in eine Richtung geben kann).
Die Aufschläge sollten nicht noch weiter beschnitten werden. Ich wäre dafür, die verdeckten Aufschläge wieder einzuführen.
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Zitat von TT-Exot
[...]Desweiteren wird darüber gesprochen, die Bälle auf 42 bzw. 44 Millimeter zu vergrößern.[...]
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Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Durch größere Bälle wird es wahrscheinlich leichter einen Topspin zu ziehen. Dadurch wird in den unteren Klassen vielleicht nicht mehr so viel herumgeschupft.
Ich bin aber dagegen. Die Geschwindigkeit macht den Tischtennissport doch aus. Außerdem werden die Bälle sicherlich schneller kaputt gehen.
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Zitat von TT-Exot
[...]Was aber dem Fass den Boden ausschlägt, ist die Debatte darüber, einen Satz nicht bei 21 oder 11 enden zu lassen, sondern nach Ablauf von beispielsweise 7 Minuten.
Wer dann zum Beispiel 8:5 führt, hat den Satz gewonnen. Das mag vielleicht von der Bundesliga bis zur Oberliga durchführbar sein, aber in unteren Spielklassen erzeugt das ein ungeheures Chaos. [...]
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So eine Regelung kann ich mir nicht vorstellen. Dadurch wird sich derjenige der führt viel mehr Zeit lassen und in den unteren Klassen viel defensiver spielen.
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Zitat von TT-Exot
[...]Hierzu finde ich prägnant, dass Frank Müller(Müller Würzburg,TT Bundesliga), von Leuten wie Jörg Rosskopf für sein Auftreten verdammt wird. Ein Frank Müller ist sicher ein Sonderling, sorgt aber für die nötige Aufmerksamkeit und den Eventcharakter der dem Sport Tischtennis vielleicht zuträglich wäre. Wenn dann die Funktionäre ihn wieder stoppen wollen, zeigt sich wieder die Beamtenmentalität im DTTB.
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Frank Müller ist sicherlich eine Bereicherung für den Tischtennissport durch sein Engagement. Außerhalb der Tischtennisspieler wird ihn aber kaum einer kennen.
Trotzdem muß es für seine Gegner unangenehm sein gegen jemanden zu verlieren der damit angibt dass er kaum trainiert, nicht gerade sportlich aussieht und mit (einem für die meisten seiner Gegner) eher selten anzutreffenden Material spielt.
Ich persönlich halte nichts davon, dass man versucht Tischtennis fernsehtauglicher zu machen. So eine Sportart gibt es schon und sie heißt Tennis.
Tischtennis soll den Aktiven Spaß machen.