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Alt 10.07.2006, 13:15
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Vorhandaufschlag verboten u.s.w.

Zitat:
Zitat von abc
Also ich will in erster Linie TT spielen und nicht anschauen (und schon gar nicht so ein 'Zeitspiel' oder so). Da ist für mich der Profisport eher nebensächlich und unser Verein erhält soweit ich weiß keine Fernsehgelder und finanziert sich trotzdem ...

Meiner Meinung nach schaden alleine schon solche Regelspekulationen dem Sport. Tischtennis ist im Freizeitbereich durchaus eine sehr verbreitete Sportart, die bei den 'Freizeitspielern' mit so positiven Assoziationen wie 'Freizeit, 'Entspannung', 'Spaß', 'Bewegung' oder 'Urlaub' verbunden ist.- Ich komme gerade aus dem Urlaub. Die beiden TT-Platten auf dem Campingplatz waren permanent besetzt (gleiches gilt sicherlich auch für die Steinplatten im Schwimmbad oder für die Garagenplatte etc.)!-
Nach den bisherigen Regeländerungen schauten mich schon viele 'Freizeitspieler' irritiert an, als ich von den kurzen Sätzen und dem größeren Ball erzählte. Sollen diese Spieler dann in Zukunft mit der Uhr an der Platte stehen? Und: Wie sollen diese Menschen noch den TT-Sport im Fernsehen erkennen, wenn es noch mehr Regeländerungen und evtl. sogar 'Zeitspiele' gibt? Da zerstört man doch systematisch die Elemente, die weitreichende Teile der Fernsehzuschauer (eben die 'Freizeitspieler'!) am Tischtennissport kennen, schätzen und mit denen sie sich identifizieren können! Das ist für die dann doch ein völlig fremder Sport! Die Werbung versucht permanent eine Identifikation mit dem beworbenen Produkt zu erzeugen. Nur im TT wird eben diese schon bereits so positive (man denke an die o.g. Assoziationen!) und weit verbreitete Identifikation systematisch zerstört, anstatt sie konsequent zu nutzen? Das wäre ja ein Image- und Öffentlichkeitsharakiri! Außenstehende würden die TT-Funktionäre doch für beXXXert halten! Das wäre ja so, als ob man Sätze im Fußball einführt!

Ich hoffe auf ein Ende der Spekulationen und Reformwut. Die bisherigen Änderungen habe ich bereitwillig mitgemacht. Jetzt muss aber zum Wohle unseres Sports auch gut sein!
Lasst uns unser Spiel!!!!!!

Gruß
Alex
Wenn man Tischtennis als reine Freizeitbeschäftigung versteht, kann man auch die Verbände auflösen. Es wird keine höheren Ligen, geschweige denn Profis geben. Will man trotzdem über die Verbände einen geregelten Spielbetrieb organisieren, dürften sich die Kosten für die Vereine vervielfachen. Ganz ohne hauptamtliche Kräfte geht es nicht. Die staatlichen Zuschüsse sind erfolgsabhängig. Erfolge auf internationaler Ebene wird es nicht mehr geben.
Wir haben langfristig nur die Wahl zwischen einer höheren Fernsehquote (mindestens 10%) oder einem reinen Freizeitsport ohne Verbands- und Vereinsstrukturen.
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