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Alt 10.07.2006, 15:33
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AW: Möglicherweise neue Regel bei langen Noppen (Bestimmung der Reibung)

Zitat:
Zitat von Trask
Für die aufmerksamen User habe ich das Thema mit einem " " begonnen und mit zwei " " beendet.
Damit wollte ich dem geneigten Leser zu verstehen geben, diesen Beitrag nicht so bierernst zu nehmen.

Wenn ihr meine Meinung lesen wollt: ich bin gegen ein Verbot und zu starke Reglementierung der GLN. Der große Ball hat alle Noppen schon genug entschärft und ein bisschen Vielfalt im TT sollte schon sein.
Trotzdem würde hier den GLN-Spielern kein Zacken aus der Krone brechen, wenn man endlich mal zugeben würde, dass alleine das zurücklöffeln mit der Noppe bis ca Mitte Kreisliga (im WTTV) oft schon ausreicht um Spiele zu gewinnen. Dazu brauchts weder großes Talent noch besonderes Können. Schließlich sind GLN wenig spinempfindlich und aufgrund der Schnittweiterleitung und ev. flattrigen Flugbahn des Balles viel leichter bei geringem Aufwand punktbringender einsetzbar all ein NI-Belag. (wie bei Zara)
Für mich ist das ja auch nichts verwerfliches. Soll doch jeder das Material spielen, dass ihm am optimalsten erscheint.
MfG Sven
Ach dieses Thema kann und darf man doch auch nicht bierernst nehmen.

Nun habe ich keine Probleme damit zuzugeben, dass ich nicht gut TT spiele.
Dazu spiele ich schon immer in den Klassen Kreisliga und tiefer, von einige Ersatzspielen mal ausgenommen. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass meine Bälle flattern, doch gibt es einige Gegner die dies behaupten. Es kann aber auch an ihrer Art zu sehen liegen. Spieler, die über einen längeren Zeitraum in solchen Klassen spielen brauchen eh kein großes Talent, da ist es egal ob sie die Noppen innen verstecken oder sie offen zeigen. Wenn ich längere Zeit zu erfolgreich spiele bilde ich mir manchmal ein, dass ich spielen kann, doch die Gegner spielen ja auch nur in der Kreisliga und wenn ich denke, dass ich gut bin spiele ich meist schlecht. Also Können und Talent bringt uns nicht wirklich weiter, wichtig ist doch nur wie erfolgreich man ist. Ja wenn man dann aber erfolgreich ist, dann spielt man auch bald höher, bis man wieder tiefer spielt.
Mit Löffeln komme ich aber nicht weiter. Vermutlich aber nur, weil ich nicht in der Lage bin häufig genug zu löffeln. Wie ich mehrfach beschrieben habe, sind die GLN sehr harmlos, da man mit ihnen nicht viel machen kann, doch diese Beschränkung hat auch den Vorteil, dass man sich um viele Sachen keinen Kopf machen muss. Ich beschränke mein Spiel also darauf, wo der Ball hin soll. Solange er dies tut, solange bin ich im Spiel. Ach ja, nächst Saison spielen wir in der Stadtliga, dass ist dann nicht mehr die elfthöchste Klasse, sondern die zehnthöchste in Deutschland. Doch Sorgen mache ich mir nicht, denn auch diese Klasse ist noch weit von den Klassen entfernt, in denen Talent und Können eine Rolle spielt. Auch da machen die Spieler noch genug Fehler. Wichtig ist, dass ich ihnen dazu auch die Gelegenheit gebe.
Ich brauche kein Talent und ich brauche auch nichts können, solange ich die Bälle meines Gegners zurück spielen kann, werde ich auch gewinnen.

Nun hat mir mal einer vorgeworfen, dass wir die Entwicklung der Jugendlichen hindern, wenn wir sie früh mit der GLN spielen lassen, doch da mache ich mir keine Sorgen, denn auch sie werden nie in Klassen spielen, in denen man nicht auch ohne Talent spielen kann. Am Wochenende hatten wir die Endrunde der Kreisrangliste, da wunderte sich ein Schüler, wie weit man als Tennisspieler beim Tischtennis doch kommen kann. Er spielt neben TT noch Tennis und Fußball, bzw. spielt er nebenbei TT. So wie er kommen die wenigsten mehr als einmal die Woche zum Training. Wer da an BL denkt, hat wirklich keine Ahnung. Und tiefer kann man auch erfolgreich mit der Noppe spielen.
Ja der Schüler hat die Kreisrangliste gewonnen, doch er spielt beidseitig die NI. Der mit der Noppe ist nur sechster bei den Jungen geworden. Chancen hatte er genug, doch er muss aus diesen noch mehr machen.
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Kann man überhaupt von "Leben" sprechen, wo kein Vergnügen ist? (Erasmus von Rotterdam)
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