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Zitat von Balian
Und das ist genau das was ich als "Ungleichgewicht der Kräfte" bezeichne. Im Gegensatz zu den herkömmlichen griffigen LN bietet die GLN mehr Sicherheit bei gleichzeitig mehr provozierten Eigenfehlern des Gegenüber. Im weiten Feld der Kreisklassen, in dem (fast) allein die Ballsicherheit beim Schupfen über Sieg oder Niederlage entscheidet, stehen für mich somit Chancen und Risiken für die NI-Spieler nicht mehr im richtigen Verhältnis, ähnlich wie es vor Einführung der Zwei-Farben-Regelung der Fall gewesen ist.
Damit blieben den Materialspielern immer noch zwei Optionen: Anti (mehr eigene Sicherheit bei weniger Störeffekt) oder griffige LN (Störeffekt zu Lasten der eigenen Sicherheit). Kommt so eine Entschärfung nicht, so werden spätestens in 5 Jahren fast alle jetzigen Materialspieler auf GLN umsteigen und zusätzlich einige NI-Spieler mitziehen. Soviel nur zur Vielfalt der Spielsysteme, denn Barna, Anti und auch große Teile der KN-Fraktion auf Kreisebene hat es dann die längste Zeit gegeben.
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Die GLN bietet nicht mehr Sicherheit, sondern weniger. z.B. ist das vielbeschriebene Löffeln mit ihr fast nicht möglich.WEr schonmal mit einem Messer versucht hat die Suppe auszulöffeln wir bestätigen, dass das meiste vorbei geht. Da der Schläger aber eben sein muss, ist es zum Löffeln notwendiig, dass er entweder einen weichen Schwamm hat oder einen höheren Reibungswert hat. Auch hohe Bälle sind nicht leicht zu schupfen.
Nun kann es sein, dass trotzdem viele auf die GLN umsteigen, doch dann macht es durchaus einen Sinn dagegen mit einem Barna oder Anti zu spielen, wenn man schnittempfindlich ist und es nicht fertig bringt mit einem NI ohne Schnitt zu spielen. Solange es keine Verbote gibt bleibt die Vielfalt also erhalten.
Wenn die GLN Spieler in der Kreisklasse Vorteile haben sollten, was ich nicht glaube, dann erübrigt sich das Problem, da sie dann bald nicht mehr in der Kreisklasse spielen werden, sondern in der Kreisliga oder höher. Meine Erfahrung sagt mir aber, dass es genügend Spieler in der Kreisklassse gibt, die mit der GLN eher unauffällige Ergebnisse erzielen.