Hoi zäme
Cool, dass der Thread lebt
Wenn es so wäre, dass nur der leicht unterlegen Flow erleben kann, wäre es für den leicht besseren nicht gerade leicht, Flow zu erleben. Rein von der Definition her ist FLOW so was, wie aufgehen in der aktuellen Tätigkeit - "eins sein" mit sich und der Welt. Die absolute Hingabe an die Gegenwart kann doch nicht abhängig gemacht werden von der Umwelt, obwohl die Umwelt schon FLOW motivierend sein kann.
Die hunderte von Befragung von Csikszentmihalyi brachte schon gewisse gemeinsame Nenner zu Tage. Andererseits frage ich mich, was FLOW wirklich ist. Wenn es FLOW gibt, muss es allgegenwärtig sein und wird bei den meisten durch spezielle Umstände hervorgerufen. Der Wettkampf ist offenbar so ein Katalysator. Rein theoretisch müsste auch möglich sein 0:3 zu verlieren und trotzdem FLOW erlebt zu haben.
Persönlich halte ich nichts von FLOW, wo ich im 5. Satz gegen einen leicht besseren Gegner 15:13 gewinne. Ist zwar ein geiles Gefühl aber mit FLOW hat das nicht unbedingt zu tun. Das ist einfach ein tolles Erfolgserlebnis, kann aber durchaus im FLOW-Zustand zustande gekommen sein.
Haltet ihr es für möglich, auch bei einer klaren Niederlage im FLOW-Zustand gespielt zu haben?
Ich weiss, ist schwer vorstellbar. Wenn das einer schafft, weiss er definitiv, was FLOW ist.
Gruss, martinspin