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Zitat von martinspin
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Guter Einwand. FLOW ist schon Gegenwart und kann nicht funktionalisiert werden. Ich denke es läuft so, dass FLOW wie bei den Kindern immer da ist. Nur gibt es viele Umstände, die FLOW verhindern, wie das auch schön im WIKI-Bericht erwähnt wird. Die bessere Frage ist also, was verhindert den FLOW.
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Gruss, martinspin
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Hallo Martinspin,
FLOW ist ein besonderes Befinden, dieses ist zum Glück nicht immer vorhanden, es gibt Situationen, da ist FLOW gut und in anderen Situationen ist FLOW schlecht. Für mich ist es nicht besonders schwierig, mich in einen FLOW zu begeben, ganz allgemein neige ich sogar dazu. aber ich habe Probleme ihn wieder loszuwerden. Wenn meine Gedanken z.B. um ein mathematisches Problem kreisen, welches ich mir selbst gestellt habe, dann ist es nicht ein ruhiger Fluss, sondern oft auch ein reißender, es ist dann ein hin und her, doch es ist ein Fließen.
Dabei ist für mich ein Nutzen nicht direkt erkennbar. Ich vergesse Raum und Zeit, der Hunger wird oft sehr spät bemerkt, Hunger kann also den FLOW zerstören. Die Steuererklärung wird auch vergessen, die Rechnungen werden nicht bezahlt und Schreiben nicht erwidert usw.
Doch das Leben ist nicht nur Problemlösen, es ist auch Kampf gegen den Schmutz.
Man kann nicht alles um seines selbst wegen tun, es gibt auch etwas was man tun muss, weil es sonst schlecht ist.
Es ist zwar angenehm die Zeit zu vergessen, doch ist eine Auseinandersetzung mit der Zeit nötig.
Jetzt z.B. muss ich weiter aufräumen, weil ich sonst im Chaos versinke.
Doch will ich noch mitteilen, dass ich bei dem Problem dann Unterstützung bekommen habe. Nachdem mir mehrere Mathematiklehrer und Mathebegeisterte nicht helfen konnten, konnte ich durch das Internet feststellen, dass es vor 400 Jahren einen Herrn Fermat gab, der ähnliche Gedanken hatte und nun habe ich Ruhe, bis die nächste Fragestellung kommt.