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AW: Penholder: Warum Platz zwischen Belag und Griff?
Wenn der Belag dicht am Griff ist, hat der Finger durch die Schräglage am Holzrand einen Druckpunkt, der weh tut. Das Schlägergewicht wird höher und man hält den Schläger weniger sicher. Durch die Auflage der Finger auf einem dicken Gummi müsste der Schläger auch schräger gehalten werden, das führt zu einem ungünstigeren Winkel der Schlagfläche, bei der man eine noch stärkere Vorhandstellung mit geringerer Reichweite einnehmen müsste.
Beim klassischen Penhholder gibt es keinen Rückhandbelag. Wenn man doch einen aufklebt, wird er meistens bis zum Griff geklebt. Wenn der Schläger allerdings gedreht wird, identisch zur Vorderseite. Als Beläge für die Rückhand werden kurze oder lange Noppen ohne / mit dünnem Schwamm (Abstechen am Tisch / klassische Abwehr / Dreher) eingesetzt oder dicke, leichte japanische Noppen Innen Beläge (Rückhandtopspin).
Beim japanisch/koreanischem Griff wird so gut wie nie ein Rückhandbelag eingesetzt. Der Abstand zwischen Griff und Gummi ist dort durch eine dünne Korkfläche vorgegeben.
Wegen des Druckes auf den Finger am Schlägerrand wird diese Stelle oft abgeschrägt oder zumindestens verrundet.
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