Mischeilovitsch, sehr guter Beitrag von dir.
Die Argumentation ist sehr verständlich.(Ich meinte in etwa eine Umstellung auf Material nach etwa 1-2 Jahren). Über ein solches System sollte man durchaus nachdenken.
Denke das durch die von dir angesprochene schnellere Umstellung auf Material mehr Sicherheit im Spiel mit dem Material bringen "könnte", aber parallel zur Schulung mit NI- Belägen ablaufen sollte(von mir oben angesprochene Vorteile der Variabilität).
Diesen Spruch mit den GLN als Notlösung hört man aber meist nur von denen, die nicht wissen, dass man mit einer GLN auch spielen können muss und nicht einfach nur hinhalten kann. Das sind dann auch zumeist Gegner von diesen Belägen.
Beispiel: Ich hatte einen Jugendlichen in der Gruppe, der auf der Rückhand sehr sicher schupfen konnte und sonst eigentlich keinen Schlag mit seinen technischen Möglichkeiten ausführen konnte. Habe ihn dann mal gefragt, ob er es mit langen Noppen probieren wolle, aber dabei auch versuchen müsse mit glatten Belägen weiter auf der Rückhand zu trainieren.
Nach ca. 5-6 Wochen beherrschte er ziemlich sicher den Druckschupf, Schupf mit der GLN und den Abstechblock.
Auf der Vorhand US Aufschläge, Konter und Block, manchmal ein leichter Topspin(er war übrigens nicht der stärkste der Gruppe, weil die anderen immer gegen Material gespielt haben).
Nachdem ich nicht mehr Trainer war meinten welche aus dem Verein das wäre kein richtiges Tischtennis mit der Noppe und gaben ihm wieder einen normalen Belag... den Rest kann man sich denken. Schulung auf Noppentechniken, nur zum Drehen Rückhandblock und Schupf... der Junge ist nur viel schlechter und das nicht, weil eine GLN ihn so gefährlich machte.