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Zitat von Waldner-Fan
zu 1. Da er keinen DNA-Test (eigene Aussage von Ullrich) machen lässt, wird er wohl nachweisen müssen, dass die Dokumente aus Fuentes Labor nichts mit seiner Person zu tun haben.
Die Pro Tour Teams haben sich verpflichtet (darunter T-Mobile), Fahrer, die auf der Liste der spanischen Dopingermittler stehen, nicht mehr starten zu lassen, bis die Unschuld erwiesen ist.
Wie will Ullrich ohne DNA-Test seine Unschuld beweisen?
Da gibt es kein in dubio pro reo (im Zweifel für den Angeklagten)
zu.2. Armstrong hatte 2003 sein schwächstes Jahr seit 1999. Er kam nicht so gut wie Ullrich mit der Hitze, die in diesem besagten Jahr bei der Tour herrschte, klar. So gut wie 1997 war Ullrich auch 2003 sicherlich nicht - im Zeitfahren ja, am Berg nein.
Ullrichs Zeit ist wahrscheinlich abgelaufen. Er wird auch nicht jünger - 2003 war er im besten Radsportleralter - falls er 2007 noch einmal die Möglichkeit erhält bei der Tour zu starten, wären seitdem vier Jahre vergangen.
MfG
Waldner-Fan
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Ich kann es nur noch mal wiederholen. Es gilt auch im Radsport bis zum Nachweis der Schuld immer die Unschuldsvermutung. Ullrich muss gar nichts beweisen (auch wenn ihn die UCI, die Medien usw. vielleicht dazu drängen), die UCI ist als Ankläger in der Beweispflicht.