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Hallo,
soweit ich weiß, gilt bei der Wechselmethode, dass der Aufschläger mit SEINER 13-ten Ballberührung den Punkt gemacht haben muss. Also nicht hin und her und dann beim 13-ten Ball, sondern beim 26ten, das wird aber bei zwei Angreifern wohl nie der Fall sein. Das schafft nicht mal Waldner mit seinem "Ich beweg mich nicht, block aber trotzdem alles"-Spiel.
Der Vorschlag kam hier schon mal kurz, ich möchte ihn aber wiederholen, denn ich denke, dass es der richtige Weg ist. Die Wechselmethode in dem Spiel gestern war überflüssig, da sie nur durch einen extrem langen Satz zustande kam. Die Länge des Satzes wurde aber nur durch den Spielstand und nicht durch die langen Ballwechsel beeinflusst. Deshalb würde ich die Regel so abändern wollen, dass bis zu dem Zeitpunkt an dem beide Spieler den neunten Punkt erreicht haben die Wechselmethode eingeführt werden kann, danach nicht mehr. So ist die Regel ja auch in einem Satz anzuwenden. Die Wechselmethode wird ja in der Verlängerung eines Satzes nicht mehr eingeführt, dafür aber ab dem kommenden Satz.
Was ich etwas schade finde, sind die Äußerungen in der Richtung, dass die Damen das Endspiel verloren haben, da Nicole Struse im ersten Einzel einen Aufschlag abgezählt bekam und die Herren, weil Wosik ein Opfer der Wechselmethode wurde.
Beide Mannschaften haben klasse Leistungen geboten, aber sie haben die Endspiele verloren, weil die Gegner noch einen Tick stärker waren. Bei den Damen musste Struse gegen Steff erst Matchbälle abwehren, damit es überhaupt zum fünften Spiel kam, bei den Herren gewann Wosik im entscheidenden Einzel zweimal knapp in der Verlängerung, während Hakanson seine drei Sätze deutlicher gewann. Die deutschen Spieler haben beeindruckend gespielt, aber die Schweden waren dennoch etwas stärker.
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