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Alt 02.05.2000, 12:41
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Hallo Timon!

Klebrige Beläge führen dazu, dass man den Ball länger mit dem Schläger führen kann.

Man kann es etwa so erklären:
Wenn Du mit einem Allround-Belag (Sriver,Hi Super-Drive, Milford,...) eine Schlagbewegung durchführst, dann hat der Ball eine bestimmte Flugbahn, die dazu führt, dass der Ball (hoffentlich) auf die (Tisch-)Platte kommt. Spielst Du dieselbe Bewegung mit einem klebrigen Belag, dann verlässt der Ball viel später den Schläger. Dies hat zur Folge, dass der Ball (bei gleicher Bewegung) eine höhere Flugbahn hat und erst später runterfällt. Daher muss der Schläger bei klebrigen Belägen etwas stärker geschlossen werden.

Denselben Effekt erziehlt man auch mit sehr weichen Belägen. Auch hier hat der Ball eine längere Ballkontaktzeit und verlässt erst spät den Schläger.

Nun: Welcher Belag passt nun zu wem?

Kleiner Tip: Für weiche Beläge braucht man gutes Ballgefühl. Spieler, die ein gutes "Händchen" haben, bekommen durch weiche Beläge eine hervorragende Rückmeldung. Für Spieler mit wenig Ballgefühl geht dieser Schuss nach hinten los. Als Vergleich kann man Autos mit wenig bzw. viel PS hernehmen. Hast Du ein Auto mit 50 PS, dann kannst Du dieses als Fahranfänger beherrschen. Setzt Du Dich aber in Schumis Ferrari, dann klebst Du sehr schnell an der nächsten Mauer.

Ein weiterer Hinweis zum Einsatz von klebrigen Belägen:
Man kann einen Topspin sehr unterschiedlich spielen: weich, hart, mit viel Tempo, mit weniger Tempo ... Wer hauptsächlich harte, geschlagene Topspins spielt und über mittelmäßiges bzw. wenig Ballgefühl verfügt, sollte harte und klebrige Beläge spielen.

Tip an Flocke:
Wenn Du Probleme beim VH Topspin hast, dann solltest Du auf keinen Fall den Mark V GPS spielen (...Schuss nach hinten ...). Um den richtigen Belag zu empfehlen, müsste ich Deine Spielweise besser kennen.

Ich hoffe, ich habe euch etwas helfen können.

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