@JanMove:
Alle diese beschriebenen Unterschiede Japan-Chinabelag machen genau meine Dilemmata bei jeglicher Belagwahl aus seit ich auf den "Chinageschmack" gekommen bin. Für Service, Return, Schupf: hart und klebrig ist einfach nur genial. Ebenso für Schlagspins mit viel Zeit und Platz zum Ausholen in günstiger Position. Für fast alle anderen Bälle wäre etwas weicher und katapultiger einfacher handzuhaben (ich will nicht unbedingt sagen effektiver wenn denn die Bälle kommen, aber zumindest deutlich fehlertoleranter und für einen nicht kräftiger werdenden Senior mit weniger Schlaghärte spielbar). So gibt's für mich einen schmalen mehr oder weniger idealen "Eigenschaftsgrad" aus Griffigkeit, Härte, Elastizität/Katapultverhalten, wo sowohl-als-auch am ehesten möglich ist. Erschwerend für einen immer noch gelegentlichen Abwehrer ist: die katapultarme Härte brächte hier natürlich auch Vorteile. Ebenso ist die "automatische Spinumkehr" beim Gegentopspin (respektive von hinten irgendwie zurückgedrückten Ball) bei den harten Teilen schon eindrücklich und provoziert viele Fehler beim Gegner. Manchmal erwische ich einen Belag der fast ideal zu sein scheint, dann stellt sich heraus, dass eben nur gerade dieses Einzelstück wirklich gut war (manche G666, ein Wang Nan-Exemplar...).
Pass also auf, dass Du nicht auch noch auf den falschen Geschmack kommst und Dich plötzlich auf der Suche nach dem "heiligen Gral" zwischen Klebrigkeit, Härte und Katapult wiederfindest.