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AW: Wang Hao, Hou Yingchao nach Oesterreich; Chen Qi nach Spanien
Das Grundproblem einer Verpflichtung eines chinesischen Topspielers(Nationalspieler) ist, dass man als Verein nie richtig mit ihm planen kann. Zum einen können sie nicht die komplette Runde spielen(können sie überhaupt die wichtigen Spiele machen am Ende der Sason wie Playoffs und CL-Finale, sicher nicht!), sie fliegen meistens hin und her und sind beim Vereinstraining normalerweise nicht dabei. Da legen viele Vereine auch einen großen Wert drauf. Zum anderen wird die Verpflichtung nur ein Jahr möglich sein, da sie nächstes Jahr in der chinesischen Liga wieder spielen werden ab Ende Mai und danach ist es ihnen nicht mehr erlaubt in Europa zu spielen!
Also als Schlag ins Gesicht für die Bundesliga kann ich das absolut nicht sehen. Eher als ein solides Managementverhalten der Vereine, was ich eigentlich gut finde. Lieber einen jungen Deutschen einsetzen als einen Chinesen holen, der so gut wie nie da ist und zudem noch sehr teuer ist.
Gruß
Timo
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