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Rückschlag-Schwäche.
Ich bin eigentlich kein so schlechter Spieler, manchmal verliere ich und zwar zu recht, aber manchmal verlieren ich durch den sogenannten rückschlag-teufelskreis: alles beginnt mit ein wenig faulheit, ich denke mir, na soll der mal seinen aufschlag machen, ich halte erstmal nur hin und guck was passiert. und was passiert: der Ball spring dem Gegner über den Kopf, ich denk mir das gibts doch nicht, und beim nächsten aufschlag des gegners werde ich ängstlicher und halte wieder nur noch hin, diesmal geht mir der ball ins netz, ich bin total verunsichert. Dann merkt der gegner daß ich damit probleme habe und macht nur noch solche aufschläge (natürlich nur in meine rückhand, weil ich da besonders anfällig bin), und weil ich das wiederum merke werde ich noch zögerlicher und so beginnt ein teufelskreis der letztlich mit einer rückschlagfehlerquote von 90% und einem verlorenem spiel endet. dann ärgere ich mich: wäre ich doch am anfang nich so faul gewesen und hätte gleich versucht die aufschläge voll anzuziehen, was ich mich später einfach nicht mehr traue, weiß der kuckuck warum.
Meist sind das Gegner, die nicht auf den Kopf gefallen sind, die variieren natürlich, und nach einem überschnitt kommt unterschnitt oder auch nicht ...
ich kann die aufschläge nicht lesen weil ich keine so guten augen habe,
manche gegner machen eine unterschnitt-bewegung und da ist plötzlich oberschnitt drin, ich raffs nich ... sowas macht mich manchmal kirre. Gibts da irgendwelche methoden um das problem zu mildern?
ich weiß nur eins ... wenn das mal so anfängt mit der rückschlag-unsicherheit schaffe ich es nicht mich wieder zu sammeln, ich sehe rot, denke nur noch daran , daß die aufschläge mich das spiel kosten werden (der gegner liest das anscheinend an meiner gestik ganz deutlich), kann mich nicht mehr auf die ballwechsel konzentrieren, das spiel sehe ich dann schon bei 5:5 im ersten Satz als verloren, wie das orakel von delphi.
Geändert von Klaus123 (17.08.2006 um 02:25 Uhr)
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