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Alt 17.08.2006, 11:13
jimmyso jimmyso ist offline
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jimmyso ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Klebrigkeit gut oder schlecht?

Also wer sagt dass China-Beläge langsam sind, der kann das volle Potential des belags nicht ausnutzten. Vielleicht hat er dann noch nie Chen Qi bei seinen Topspins gesehen...ich weiß es auch nicht. Der spiel einen H3 auf nem Energy Wood....nur mal so zur Info...

Jetzt zum Thema:
Vieles gesagte hier ist schon richtig nur muss ich npaar Sachen klarstellen.
Man kann mit CHina-Belägen nicht nur hohe Flugkurven erzeugen sonderen auch besonders flache (deutlich flacher als der Bryce). Das liegt an der Spin/Tempoerzeugung.
Wenn man hohe Kurven erreichen will, versucht man möglichst nur das Obergummi zu beanspruchen(möglichst tangential Schlagen). Aufgrund der Griffigkeit des Obergummis wird der Ball sehr stark mitgenommen und es entstehen "Bogenlampen". Der Schwamm entfaltet hier fast garkeine Wirkung
Wenn man flache Kurven erzeugen will, darf man nicht zu tangential treffen, damit der Ball "in den Schwamm kommt.(wird erleichter durch Frischkleben und hohe Schlaggeschindigkeit) Jetzt erzeug der Schwamm hauptsächlich den Spin und das Tempo; so wie es bei den Japanischen Belägen normalerweise auch ist. Aufgrund der im Gegensatz zu diesen gelativ harten, dicken Obergummis und harten Schwämme entsteht eine sehr flache Flugkurve.
Und diese flache Flugkurve ist der Hauptvorteil für das effiezienteste Spiel. (3-Punkt-Strategie). Desweiteren können aber zwei arten von Topspins gezogen werden, so dass der Gegner sich schwerer drauf einstellen kann als z.B. ein reiner Powertopspinspieler´, der auf beiden Seiten Bryce spielt.
Ein weiterer Pluspunkt für klebrige Beläge ist eine deutliche Überlegenheit bei ALLEN Schlägen über der Platte.

Also meine Empfehlung wäre sich vielleicht n paar Videos von Chinesen reinzuziehn und genau drauf achten wie sie Topspin spielen. man erkenn vor allem bei Spielen gegen Boll oder Crisan wie lang die Bewegungen bei den Chinesen sind (siehe: Erzeugung von flachen Flugkurven)

Persönlich bin ich auf der Vorhand zu Chinabelägen gewechselt, da ich von Natur aus ne längere und schnellere Bewegung hab und deshalb bei mittlere bis starker Kraft an das Optimum von Japanbelägen a la Bryce und MP rankomm. Auf der Rückhand würd es sich nicht lohnen, da die bewegung dabei viel zu kurz ist um die nötige geschw. zu erreichen.
Im Grundegenommen ist es doch ne Frage der Technik.

nur meine 2 cent...mfg
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