Einzelnen Beitrag anzeigen
  #7  
Alt 18.08.2006, 16:23
Benutzerbild von nookiestar
nookiestar nookiestar ist offline
Chodz!
Forenmitglied
 
Registriert seit: 20.01.2006
Ort: Hauptstadtkult
Beiträge: 131
nookiestar ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Rückschlag-Schwäche.

Mal wieder was zum Thema.
Folgenden interessanten Beitrag habe ich mal in einem anderen Forum gelesen:

"Rückschlag:

Male dir mal mit einem Edding oder ähnlichem einen TT Ball an. Am besten einen dicken Kreis auf der "Nahtstelle" des Balles ziehen und dann sowohl auf der Nord-, als auch auf der Südhalbkugel des Balles parallel zu dem "Äquator-Kreis" mit etwas Abstand 2 weitere Kreise aufmalen. Dann zieren den Ball nun 5 parallel verlaufende Kreise, die etwas gleichmässig auf dem Ball verteilt sind. Lässt du nun einen Partner Aufschläge machen (geht natürlich auch ein ganz normales Match mit zu spielen), kannst du die Rotation des Balles mit dem Auge wesentlich besser wahrnehmen. Dank besserer visueller Wahrnehmung lernst du so viel besser den Zusammenhang von Aufschlagbewegung und resultierender Ballrotation. Keine Angst, wenn du nicht nur noch mit dem bemalten Ball spielst, dann wird das nicht dazu führen, daß es nur mit dem bemalten Ball, dem unbemalten aber wieder nicht klappt. Konzentriere dich darauf auch mit dem bemalten Ball vor allem die Bewegung des Aufschlages zu verfolgen. Dann wirst du dich auch mit normalen Bällen dadurch verbessern.

Dann noch ein paar Tipps zum hingucken. Auch wenn du meinst der Gegner spielt gleiche Bewegungen und schafft es dennoch unterschiedlichen Schnitt zu erzeugen... das wird nicht stimmen. Klar. Es werden Kleinigkeiten anders sein. Aber genau die gilt es lesen zu lernen:

Bedingung: VH-Aufschläge aus der RH Ecke

- Wo steht der Ellenbogen des Gegners?

Der verrät sehr viel über den Anteil von Über- und Unterschnitt. Steht er weiter oben und über dem Schläger, dann wird meistens Überschnitt vorliegen. Steht der Ellenbogen weiter unten oder gar etwa in Höhe des Schlägerblattes, dann kann meistens mit Unterschnitt rechnen. (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber achte mal drauf. Bei 9 von 10 Gegnern stimmt das sicherlich.)

- Wo steht die rechte Schulter des Aufschlägers (wenn der Rechtshänder ist)?

Die Schulter verrät vor allem bei Aufschlägen nach dem Umkehrprinzip häufig etwas über die Richtung des Seitenschnitts. Steht sie noch recht weit hinten, so daß also die gedachte Linie durch beide Schultern senkrecht oder zumindest noch recht schräg zur eigenen Grundlinie verläuft, hat der Spieler warscheinlich in der ersten Phase getroffen, so daß der Ball vom Schläger des Rückschlägers nach rechts abspringt. Ist die Schulter schon sehr weit nach vorne gekommen, so daß die gedachte Linie durch die beiden Schultern schon fast parallel zur Grundlinie des Aufschlägers verläuft, dann ist es warscheinlich, daß mit der zweiten Phase getroffen wurde. Der Ball springt vom Schläger des Rückschlägers also nach links weg.

- Wo kommt der Ball auf der eigenen Hälfte des Aufschlägers auf?

Nahe an der eigenen Grundlinie -> Dich erwartet ein langer Aufschlag. Hohl schonmal zum Topspin aus ;-) Nahe dem Netz -> Der Aufschlag dürfte recht kurz werden. Rechtes Bein unter den Tisch (falls du Rechtshänder bist) und schon wird geflippt ;-)"

Hoffe das hilft weiter.
__________________
SV Friedrichstadt / DZH

Gdzie kucharek sześć tam, nie ma co jeść!

Not established since 2006
Mit Zitat antworten